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Mein Deutsch – unser Deutsch

6. November 2017

Mein Deutsch – unser Deutsch.
Vielfalt und Einheit der deutschen Sprache

Sprache ist lebendig und wandelt sich jeden Tag. Jeder von uns spricht anders, je nachdem, mit wem wir bei welcher Gelegenheit in welchem Medium kommunizieren. Wie viele Formen des Deutschen gibt es eigentlich? Und welche Rolle spielt dabei das Standarddeutsche? Am 13. November 2017 diskutieren ab 18.30 Uhr acht Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften über unterschiedliche Sprachformen des Deutschen und geben Auskunft über die aktuelle Lage der deutschen Sprache.

Anlass für die Veranstaltung ist die Veröffentlichung des Zweiten Berichts zur Lage der deutschen Sprache mit dem Titel „Vielfalt und Einheit der deutschen Sprache“, der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im September 2017 herausgegeben wurde.

Das Programm im Einzelnen:

Vielfalt und Einheit der deutschen Sprache
Einstimmung
Prof. Dr. Wolfgang Klein

Hochsprache – Regionalsprachen
Was gehört dazu? Orientierung im Sprachgebrauch
Prof. Dr. Peter Eisenberg und Prof. Dr. Jürgen E. Schmidt

Migrantensprache – Jugendsprache
Inszeniertes Anderssein oder einfach nur schlechtes Deutsch?
Dr. Nils Bahlo, Prof. Dr. Norbert Dittmar und Dr. Yazgül Şimşek

Internet – Alltagssprache
Interaktion gesprochen – geschrieben – multimedial: „Kein Grund zur Sorge vong Sprachverfall her?“
Prof. Dr. Ludwig M. Eichinger und Prof. Dr. Angelika Storrer

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Andrea Gerk und Wolfgang Klein.

Die Berichte zur Lage der deutschen Sprache liefern wissenschaftlich fundierte Informationen zu zentralen Fragen der aktuellen Sprachdiskussion, die für die Meinungsbildung in der Öffentlichkeit und für politische Entscheidungen genutzt werden können. Der erste Bericht erschien 2013 unter dem Titel „Reichtum und Armut der deutschen Sprache“. Beide Berichte wurden von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jahresthema 2017|18 „Sprache“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.

Medienvertreter sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldung bis zum 10. November 2017 wird gebeten bei Dr. Annette Schaefgen: schaefgen@akademienunion-berlin.de


Veranstaltungszeit und -ort:
Montag, 13. November 2017, 18.30 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Leibniz-Saal
Markgrafenstraße 38 | 10117 Berlin


Pressekontakt:
Corinna Blattmann
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
Tel.: 06151 / 409216
corinna.blattmann@deutscheakademie.de

Dr. Annette Schaefgen
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Tel.: 030 / 325 98 73 -70
schaefgen@akademienunion-berlin.de


Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung versammelt namhafte deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller, ebenso Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Zu den Kernbereichen ihrer Arbeit zählen: die Begleitung der Sprachentwicklung, das europäische Engagement für die Freiheit des Wortes, die Pflege des literarischen Erbes, die Förderung deutschsprachiger Literatur durch die Vergabe von Preisen. Finanziert wird die Arbeit der Akademie durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, das Land Hessen und die Stadt Darmstadt. www.deutscheakademie.de

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 1900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Akademienunion koordiniert das „Akademienprogramm“, das derzeit größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. www.akademienunion.de