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Herbsttagung

8. Oktober 2015

Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vom 29. bis 31. Oktober 2015 in Darmstadt

Geistesgegenwärtig
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeigt zusammen mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach die Ausstellung »Geistesgegenwärtig. Johann-Heinrich-Merck-Preis und Sigmund-Freud-Preis 1964–2014: Szenen einer deutschen Kulturgeschichte«. Sie wird vom 30. Oktober an im Hessischen Landesmuseum Darmstadt zu sehen sein.
Seit 1964 vergibt die Akademie jährlich den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay und den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Mittlerweile ist eine beeindruckende Zahl von Persönlichkeiten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und literarischen Arbeitsfeldern ausgezeichnet worden. Die Philosophin Hannah Arendt und der Schriftsteller Peter Rühmkorf gehören ebenso dazu wie der Literaturkritiker Wolfram Schütte und die Arabistin Angelika Neuwirth. Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Merck- und des Freud-Preises – auch im Zusammenspiel mit dem Georg-Büchner-Preis: Diskussionen in der Jury, öffentliche Debatten nach Preisentscheidungen, Briefe, Bücher und Fotos, Schriftrollen und Notizen – all das fügt sich zu Szenen des intellektuellen Lebens der letzten fünf Jahrzehnte. Präsentiert werden Exponate aus dem Archiv der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und aus dem Deutschen Literaturarchiv Marbach.
Um literarische Kritik geht es nicht nur in der Ausstellung, sondern auch in einem Gespräch am 29. Oktober. Über aktuelle Entwicklungen der Literaturkritik, auch im digitalen Medium, diskutieren Helmut Böttiger, Daniela Seel und Peer Trilcke. Moderieren wird Insa Wilke.

Ausstellungsdaten:
»Geistesgegenwärtig. Johann-Heinrich-Merck-Preis und Sigmund-Freud-Preis 1964–2014: Szenen einer deutschen Kulturgeschichte«
Eine Ausstellung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des Deutschen Literaturarchivs Marbach in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt
30. Oktober 2015 bis 10. Januar 2016
Hessisches Landesmuseum Darmstadt | www.hlmd.de


Büchner-Preis an Rainald Goetz
Freud-Preis an Peter Eisenberg, Merck-Preis an Gabriele Goettle
Am 31. Oktober (Samstag) findet im Staatstheater Darmstadt die Verleihung der Akademie-Preise statt: Rainald Goetz wird den Georg-Büchner-Preis entgegennehmen (Dotation 50.000 Euro), die Laudatio hält Jürgen Kaube, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg erhält den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa und die Publizistin Gabriele Goettle den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Beide Preise sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Die Laudationes halten Manfred Bierwisch (Sprachwissenschaftler) und Otto Köhler (Journalist).
Die Büchner-Preis-Lesung am Vorabend der Verleihung (30. Oktober) in der Darmstädter Orangerie kann Rainald Goetz nicht wahrnehmen, an seiner statt werden aus seinen Werken lesen: Michael Lentz, Martin Mosebach und Gustav Seibt.

Veranstaltungsdaten:
29. 10.: Lehnen Sie sich hinaus! Literaturkritik heute. Gespräch mit Helmut Böttiger, Daniela Seel, Peer Trilcke, Mod.: Insa Wilke | 18 Uhr Haus der Geschichte, Karolinensaal, Karolinenplatz 3, Eintritt frei

30. 10.: Lesung: Michael Lentz, Martin Mosebach und Gustav Seibt lesen Rainald Goetz | 20 Uhr Orangerie, Bessunger Straße 44, Eintritt frei

31. 10.: Preisverleihung | 16 Uhr Staatstheater Darmstadt, Großes Haus, Georg-Büchner-Platz 1, Eintrittskarten über die Theaterkasse, www.staatstheater-darmstadt.de