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Zwischen Pixel und Papier. Die Literatur und ihre Medien

28. September 2012

Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vom 25. bis 27. Oktober 2012 in Darmstadt

Die in der letzten Zeit heftig geführte Debatte über das Urheberrecht nehmen wir zum Anlass, die Situation der Literatur im Übergang von analogen zu digitalen Medien (oder ihr arbeitsteiliges Nebeneinander) zu erörtern - und damit auch die Arbeitsbedingungen unserer Mitglieder. Wir fragen nach der Zukunft des Papiers als des traditionellen Mediums der Literatur, nach den Perspektiven der Literaturarchive, nach der Rolle der Autorschaft im digitalen Raum und nach neuen Formen des Schreibens und Lesens. In der internen Sitzung werden Michael Stolleis und Joachim Kersten Probleme des Urheberrechts im Internet zur Diskussion stellen.

Zur öffentlichen Sitzung sind als Referenten eingeladen:
Lothar Müller (Feuilletonredakteur und Autor des Buches „Weiße Magie. Die Epoche des Papiers“)
Kathrin Passig (Autorin, Anfang Oktober 2012 erscheint ihr Buch „Internet - Segen oder Fluch“)
Ulrich Raulff (Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach)
Philipp Theisohn (Literaturwissenschaftler und Autor des Buches „Literarisches Eigentum. Zur Ethik geistiger Arbeit im digitalen Zeitalter“)
Moderiert wird die Veranstaltung von Jens Bisky (Feuilletonredakteur und Publizist).

26.10., 15.30 Uhr, Darmstadtium, Schlossgraben 1, Darmstadt
Zwischen Pixel und Papier. Die Literatur und ihre Medien.
Eintritt frei

Georg-Büchner-Preis an Felicitas Hoppe
Merck-Preis an Heinz Schlaffer, Freud-Preis an Ernst-Wolfgang Böckenförde
Die Lesung der diesjährigen Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe findet am 26.10. statt. Am darauffolgenden Tag, am 27.10., wird sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Hubert Spiegel wird die Laudatio halten.
Den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay erhält der Germanist Heinz Schlaffer, Ingeborg Harms wird ihn würdigen.
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde wird mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet. Die Laudatio hält Bernhard Schlink.
Der Büchner-Preis ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro verbunden, der Merck-und der Freud-Preis mit je 12.500 Euro.

26.10.: Lesung Felicitas Hoppe, Georg-Büchner-Preisträgerin 2012, 20 Uhr, Orangerie, Bessunger Str. 44, Darmstadt, Eintritt frei

27.10.: Verleihung der Akademie-Preise, 16 Uhr, Staatstheater Darmstadt, Georg-Büchner-Platz 1, Karten ab dem 1. Oktober über die Theaterkasse, Tel: 06151 / 2811600 oder über www.staatstheater-darmstadt.de