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17. September 2013

 

Goethe der Chinese

Goethe als Nachdichter: Die chinesischen Fräuleins

Vortrag: Heinrich Detering Gesprächspartner: Yoko Tawada, Jan Wagner
Moderation: Anne Bohnenkamp

Freies Deutsches Hochstift
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main
Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt frei

1827, fünf Jahre vor seinem Tod, führt Goethe den Begriff „Weltliteratur“ in das öffentliche Gespräch ein. Diese Proklamation steht ganz im Zeichen Chinas. Nach seinen großen Auseinander­setzungen mit den jüdischen, persischen, arabischen Kulturen erweitert er nun, lesend und dichtend, seinen literarischen Horizont bis in den Fernen Osten. Wie immer beginnt er, auf das Gelesene schreibend zu antworten - in freien Nachdichtungen unter der Überschrift ‚Chinesisches’ und in den ‚Chinesisch-deutschen Jahres- und Tageszeiten’. Was Weltliteratur sein könnte – in diesen Dichtungen führt Goethe es selber vor.Die Veranstaltung widmet sich diesen Dichtungen und ihrem historischen Zusammenhang.

In Kooperation mit Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und Freies Deutsches Hochstift