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Ricarda Huch
»Du mein Dämon, meine Schlange...«

»Du mein Dämon, meine Schlange...«

Ricarda Huch: »Du mein Dämon, meine Schlange...« Briefe an Richard Huch 1887−1897.
Nach dem handschriftlichen Nachlaß herausgegeben von Anne Gabrisch. Göttingen: Wallstein 1998. 872 S.
Reihe Veröffentlichungen Nr. 72.

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Die Briefe an Richard Huch sind das anschaulichste, unmittelbarste und umfangreichste Zeugnis über Ricarda Huchs schriftstellerische Anfänge. Sie geben eindrücklich Auskunft über die Schwierigkeiten und die Einsamkeit der Zürcher Jahre. Über Leben und Alltag der inzwischen zur Legende gewordenen frühen deutschen Studentinnen in Zürich und über deren ungewissen und mühevollen Einstieg ins Berufsleben ist bisher nur wenig bekannt − Ricarda Huchs Briefe geben authentischen Bericht darüber. Die Lektüre der Briefe bietet die Geschichte einer Liebe, die so zeitbedingt wie zeitunüblich war. 1897 kommt es zum Bruch zwischen Ricarda und Richard Huch; sie heiratet in Wien schließlich den italienischen Zahnarzt Ermanno Ceconi und zieht mit ihm nach Triest. Im Herbst 1905 trifft sie Richard Huch wieder − nicht ohne ihr Zutun. Und damit erfährt der vorliegende »Briefroman« eine Fortsetzung, die zugleich auch Ricardas Beziehung zu Ermanno Ceconi erzählt.