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Zur Reform der deutschen Rechtschreibung

Zur Reform der deutschen Rechtschreibung

Zur Reform der deutschen Rechtschreibung. Ein Kompromißvorschlag.
Herausgegeben von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2., durchges. Auflage. Göttingen: Wallstein 2003. 141 S.

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Zur Reform der Reform − die Änderungsvorschläge der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Die umfangreiche Wortliste, die man als »Rückbauliste« verstehen kann und soll.

Die jahrelangen Auseinandersetzungen um die Rechtschreibreform haben nicht nur zu heftiger, gelegentlich arg übertriebener Polemik geführt, sondern auch den Sinn für Eigenarten, Vorzüge und Tücken der Schreibung des Deutschen geschärft. Angesichts des nach wie vor lebhaften Streits um die künftige deutsche Rechtschreibung sowie der großen Differenzen im Schreibgebrauch (alte/neue Rechtschreibung, Hausorthographien) legt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung nun mit diesem Band einen Vorschlag vor, der die Einheit der deutschen Rechtschreibung wiederherstellen soll.
Die Wörterliste, die dieser Band enthält, soll zeigen, was sich gegenüber der alten Orthographie nach der Reform tatsächlich geändert hat und wie nach Auffassung der Akademie mit den Änderungen umgegangen werden sollte. Angestrebt wird eine Gesamtübersicht, die alle wesentlichen und nur die wesentlichen Änderungen im Wortschatz großer Rechtschreibwörterbücher enthält. Als Grundlage dienten der »Bertelsmann« und der »Duden«. Die Änderungsvorschläge der Akademie halten sich im Rahmen vorsichtiger Korrekturen. Nach Einschätzung der Akademie werden alle gravierenden Einwände gegen die Neuregelung auf der Basis dieses Vorschlags gegenstandslos, ohne daß noch einmal eine Kostenlawine auf Schulbuchverlage und Steuerzahler niederginge.
Den Entwurf des Vorschlags hat Peter Eisenberg geschrieben, die Wörterliste ist unter seiner Regie von Barbara Seelig und Birgit Wolf-Bleiß angefertigt worden. Beide stellen das Ergebnis gemeinsamer Arbeit der Rechtschreibkommission der Deutschen Akademie dar. Dieser Kommission gehören an: Peter Eisenberg, Hans-Martin Gauger, Hartmut von Hentig, Friedhelm Kemp, Gustav Korlén, Uwe Pörksen, Harald Weinrich.