1Monika Rinck
Begriffsstudio 1 | Licht
Hinweis: Klicken Sie auf die Sternchen und wundersame Texte tun sich auf.
8 das brandige verlangen des hadesViel Licht bringt es nicht in die Welt. Dieser Eintrag ist einer von vielen, den ich den religionswissenschaftlichen Seminaren von Pd. Dr. Lorenz Wilkens verdanke. Die genaue Arbeit am Text, am Begriff, die Suche nach Formulierungen, die zutreffen – ohne Eile zwar, doch auch ohne Rast – war 1996 ein Ausgangspunkt für die Aufnahme meiner Sammeltätigkeit. Die Korrespondenz mit Lorenz Wilkens begleitet das Begriffsstudio bis in die Gegenwart des Jahrs 2021 und hoffentlich noch lange darüberhinaus.
34 geschrei zu den sternenfinden sich bei Marcel Mauss, in: Die Gabe. Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer. Frankfurt am Main 1996. Oder: Ein Geschenk sich denken, das weder Drohung birgt noch Angriff, ein Geschenk, das keinen Inhalt hat, um dich für mich einzunehmen wie Gift.
85 ein brautgrauer tagIm Frühling sind wir sonntagsmorgens, schon zu spät, durch Moabit zum weit entfernt geparkten Auto gelaufen, um einen Ausflug in den Regen zu machen: so war das Licht, frisch und grau und morgendlich.
148 encore à cet astreAm Ende des Gedichtes von Jules Laforgue "Encore à cet astre" ist die Sonne nur noch ein flammendes Küchenutensil: flamboyante écumoire, ein Gespött herzloser Sterne. Erschöpft und verwirrt ist die Sonne, als würde sie selbst vom Mittagsdämon, dem Dämon des hellen Lichtes befallen. Und wenn sie untergeht, kommen neue Gefahren. "Und des Nachts nehmen ihr der Mond und die Sterne ihr Licht und treiben sie anderswohin; dann scheint sie anderswo in ein anderes Land." [ 269 ] Meister Eckhart: Predigt 14, in ders.: Werke I. Texte und Übersetzungen von Josef Quint. Herausgegeben und kommentiert von Niklaus Largier. Frankfurt am Main 1993.
200 der einsame AkkupatzDer einsame Akkupatz geht im Traum in einem Mantel so rau wie ein Stahlschwamm über ein lichthelles Dach. Kurz bevor er erwacht, entflattert ein entsetzliches Gelächter.
252 methode blitzwechsel
269 dat etzwat gebrechaftigkeit is in der sonnen"Was besagt es denn, dass die Sonne nicht ebensowohl des Nachts wie des Tags scheint?… dass ein gewisser Mangel in der Sonne ist, das seht ihr wohl daran, dass sie an einem Ende dunkel ist." Meister Eckehart: Predigt 14: ders. Werke I und II. Texte und Übersetzungen von Josef Quint. Herausgegeben von Niklaus Largier. Frankfurt am Main 1993.
353 ein köder der sonne und der sterne
523 im dämmerlicht der hypothetisierenden reflexion
859 gewimperter erdstern, wächst zerstreut doch geselligGeheimnisse des Kosmos: kosmetisch. Geàstrum séssile. (Soweby) Pouzar. Wie alle Erdsterne ungenießbar.
1353 am schalenrand gerundetes licht
1531 kotz blitz
1562 allgebrauchsglühlampeDark Matter meets Stehlampe. Klick. Klick. Klick. Klick. Sie brennt, sie brennt nicht mehr. Warum Momente immer so kurz sein müssen, das weiß sie nicht genau. Gehäkelte Deckchen im Kosmos, die große Ordnung der Dinge, hier wird die Zeit gemacht. Schlaufen reihen sich an Schlaufen. Wir müssen alle Oberflächen schützen. Course work, erinnerst du dich, Darling – wir lasen den ganzen Max Weber in nachempfundenen Beichtstühlen, die im All umhertrieben. Das stille Leuchten der Stehlampe, der Ehrgeiz und das Weltenall. Wir nahmen uns den Ratschlag Benjamin Pérets zu Herzen: "Schaut nicht den Mond an / Streckt nicht die Zunge raus / Der Mond ist rund / und eure Zunge ist fern." Die Allgebrauchsglühlampe leuchtete hinter uns her.
1735 ein zwielicht entre chien et loup
1813 döner bei katzenlichtIm Garten. Das Feuer. So kalt war es ja gar nicht mehr. Jd. eine Decke holen. Die Sorge um das Lebewesen, das man schließlich auch noch ist. Dunkel wird es später, doch es wird. Die Katze des Nachbarn immer wieder am Bewegungsmelder entlangscheuchen, um minutenweise Licht zu haben.
2129 sonne, du feurige mühledas handwörterbuch des deutschen aberglaubens gibt an, dass die niederschläge aus den wolken mit der drehung der mühle wechselten. die gewitterwolke werde als handmühle vorgestellt, die ein stößel laut stampfe. auch die sonne werde als feurige mühle gedacht.
2188 a trap for light (lichtfalle)Wir haben dem Licht eine Falle gestellt, in der Hoffnung, es möge sich darin fangen. Das Licht, das sich in der Falle fing, glitt uns kalt und gleichsam fahl entgegen. Es erlaubte keine, nicht eine Zeile in ihm zu lesen. Das ging eine Weile, dann ließen wir es frei. Es entkam der Falle in Form eines Blitzes.
2193 Augen wie phosphoreszierende WeiherHell und trüb, doch im Dunkeln leuchtend, leicht radioaktiv. Müsste es nicht eher fluoreszierend heißen? Nein, gemeint ist schon ein strahlungsbedingtes Eigenleuchten.
2240 Farbe aus Leere in das Licht des Aufklappens gehängt
2257 Brennpunkt Heuerntedamals hatten wir noch gut lachen. einige jahre später standen im sommer regelmäßig ganze landstriche in flammen. unvergesslich der orange eingefärbte himmel, die sonnenstrahlen von aschepartikeln flektiert. das kupferglühende licht, der geschmack von asche auf der zunge. in the heydays of our lives
2578 ein gewaltiger ZiklusWir saßen unter einer extrem detaillierten Sonne, einer so dicht-wischenden Tissue-Sonne, einer schon dumpfen Erhitzungssonne und sprachen über Zickigkeit, nein, ich sprach, nein, wir sprachen darüber, inwiefern innere Zickigkeit sinnvoll sein könnte, solange sie sich nicht ein Ventil respektive ein Objekt suche. An innerer Zickigkeit litte man ja ganz allein, wie dumm! Denn Zickigkeit ist doch für die anderen! Zickigkeit ist zugewandt.
2655 Sankt DumpingAuf dem frühen Blog-Hosting-System antville.org gab es die Einrichtung des Wasted Comments Dump, erreichbar unter: commentsdump.antville.org, eine Halde, die einen Raum für Verworfenes anbot: "Ever written something into a weblog’s comment form and then decided not to post it? Ever started out writing that wonderful entry for your own weblog and then decided to kick it into forgetfulness? What a waste of beautiful verbiage!" Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass "management reserves the right to further dump potentially toxic waste at the ultra-secret hazardous waste site. We don’t want to be an environmental danger, no thanks." – Wie /edel/ das war! ... An dieser Stelle fällt mir nun, viele Jahre später, die "glühende Halde" bei Neuss ein, die Thomas Kling (für Oskar Pastior) folgendermaßen beschreibt: "Diese pastorale Halde – im Abendschein ist sie eine glühende Halde – ist die Müllkippe der Stadt Neuss. Die ich nur als solche nicht erkennen kann. Sie ist ja grüngemacht und stinkt wohl nicht. Oskar Pastior würde sie, die Neusser Müllhalde, stehenden Fußes, als Programmhalde erkennen. Es hat nämlich, in einem seiner Nachwörter (...) geschrieben: 'Meine Halden sind natürlich Abraumhalden, taubes Gestein, Ausgeschwemmtes (wie jede Übersetzung). In der Nacht, wenn die Selbstentzündung in den Stoffen sichtbar wird, glühen die Halden von innen.'" Und Kling bekräftigt: "Pastiors Gedichte wären also glühende Halden." Nachzulesen in "Mount Oskar, Pik Pastior – Ein Rezept mit 12 Eiern", im Schreibheft Nummer 76, Februar 2011, das Thomas Kling und dem brennenden Archiv gewidmet ist.
2815 Rebensonnen
2867 Blitze im WurmlochUm unsere haltlosen Häupter gewickelt den hellblauen Vorhang, vor uns der Schulhof, der Ulfet-Balkon, liegen, liegen und singen. Da waren: "Blitze im Wurmloch" (nach der Melodie des Refrains von "too drunk to dream"...) Wen alles hielten wir wach – ich fürchte, es war kaum einer oder eine, die wir nicht wachhielten. We saw Blitze im Wurmloch, and we felt guilty at breakfast, aßen das frittierte Omelett und die großen Tomaten ganz schüchtern – ohne ein Wort. Da fällt mir ein: Wir sangen auch das Lied: Er ist ein künstlicher See! He’s an artificial lake! In ihm schwimmen keine Fische. No! He’s an artificial lake. Yes. Er ist ein künstlicher See. Wir hatten zugegebenermaßen ein sehr großes Vergnügen dabei.
2931O h mein BrainHindurch ging ein Licht. Der im Frost zur Weißglut erstarrte Lake Michigan und die geräumten Gehwege, so gesalzen, dass sie weißfunkelnd starrten, Salzkristalle feuerten das Licht zurück. Hindurch ging ein Licht, implodierte in sich, in Hirnen, oh mein Brain, als würdest du schmerzen und ich es nicht merken. (Riding und Para-Riding, Roughbook #15)
2944 Nebensonnenstriptease
3403 der mondverhetzte Wind
3673 klein und gründlich der mond
3789 Alte Stille Sterne
4491 Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten
4565 die glühenden Gefühle der Leuchtkäfer"Die glühenden Gefühle der Leuchtkäfer am Bach, wenn es auch ewger Sommer ist, wollen wir wahrhaftig zum Leuchtfeuer der Weisheit wandeln, und, ohne dass es bei dem Felder teilenden Taifun ein Erlöschen gäbe, die Prozession des so-gegangenen Erleuchtungskönigs begleiten, die Blauregen-Hosenröcke des Mitgefühls und Gleichmuts anlegen, unseren Geist auf den Lotussitz der oberen Klassen richten und die mit den sieben Schätzen geschmückte Holzsäule erreichen." Seikaku – Gebet für eine Autorin. Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Sebastian Balmes. Neue Rundschau 130. Jahrgang 2019.
4610 du Troubadour, du Mondhase!
4690 die fortgenommene Sonne
4703 das Umathmen erwünschter Lüfte"Kehren die Kraniche wieder zu dir, und suchen zu deinen / Ufern wieder die Schiffeden Lauf? umathmen erwünschte / Lüfte dir die beruhigteFluth, und sonnet der Delphin, / Aus der Tiefe gelokt, amneuen Lichte den Rüken?" Jetzt sag doch bitte, sonnt er sich, der Delphin? Hölderlin, hörst du mich? Sonnt er sich?
4787 Geschöpfe der niederen MythologieMehrere Geschöpfe der niederen Mythologie saßen an einem späten Sommernachmittag in halb-somnambüler Beschaulichkeit beieinander. Wetterleuchten. Lightning, feel the Zander. Feel the Zander. Fogosch. Fogosch. Feel the Zander. Zan-Zan-Zander. Feel the Zander. So tönte der Gesang in einem Gebüsch von Fragen. Es war August, doch nicht mehr lange.
4959 Licht auf dem Kragen des Bewölkten
4972 die lichtunbeständige Quittung
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1 Kommentar zu "Begriffsstudio 1 | Licht":
1. Claudia Schmölders / 05/02/2026
Rincks Begriffe
Ein Kommentar zur ersten Lieferung vom neuen Begriffsstudio
Seit Dezember 2025 ist die Lyrikerin Monika Rinck im Forum Sprachkritik präsent, als Autorin und Herausgeberin einer gigantischen Wörtersammlung namens „Begriffsstudio“ mit inzwischen mehr als sechstausend Einträgen seit 1996. Auch wenn alles demnächst als Buch erscheinen sollte, wird die Sammlung immer weitergeführt, hat sie versprochen. Soeben gab es ein Supplement zur letzten Lieferung vom September – und wer sich ihre nummerierte Poesie hier auf der Akademieseite oder im Original anschaut, wird merken: Es handelt sich dabei weniger um explizite Sprachkritik als vielmehr um ein Sprachlabor, das sich sprachkritisch nutzen lässt. Es geht um eine wichtige Nuance des Sprachgebrauchs, die hierzulande nicht wirklich beliebt ist: die Nuance des experimentellen, spielfreudigen, immerfort neugierigen und gebildeten Sprechers.
Ein kurzer Blick in die angelsächsische Praxis zeigt sofort: etwa die enorme Website namens „Wordspy“ von Paul McFedries, die zahllose Neologismen mit Nachweisen verzeichnet, oder auch die Website „Language Log“, die man als „öffentliche diskursive Forschungswerkstatt“ bezeichnet hat, vor allem aber natürlich das Oxford English Dictionary online selber, mit zahllosen Unterseiten zu buntesten Themen aus Alltag, Unterhaltung und Bildung. Alle derartigen Wortempfehlungen bevorzugen deskriptive vor normativen Aspekten, arbeiten aber immer auch mit Kommentarangeboten für User, – aus guten Gründen, muss doch das Englische als meist verbreitete Weltsprache mit unendlichen Anpassungen an andere Sprachen existieren. Es überwiegt hier offenkundig die Freude an allem, was Sprache genannt werden kann, den Verdruss über ihren fehlerhaften oder gar bösartigen Gebrauch, also Missbrauch.
Wie eben gerade dieser Missbrauch unter der Trump-Administration wieder in unsere Sprachwahrnehmung zurückkehrt, nach Jahrzehnten der Aufarbeitung des NS Missbrauchs, hat Monika Rinck während eines Aufenthaltes im letzten Februar für die Zeitschrift MERKUR notiert. Sie fand eine alphabetische Wörterliste als Tool zum Verbot von akademischen Fördermitteln. Hier ein erschreckendes Zitat aus dem Horizont sogenannter DEI Begriffe (Diversity Equality Inclusion):
3. Februar 2025: Verweigerung von Forschungsgeldern für Anträge mit (u.a.) folgenden Begriffen: systemic, bias, trauma. A wie activism, activist, advocacy, b wie barrier, biased, c wie community diversity, cultural differences, cultural heritage, d wie diverse backgrounds, diversity and inclusion, e wie equality, f wie female, h wie historically, i wie institutional, l wie lgbt, m wie marginalized, minority, multicultural, p wie political, r wie racial justice und racism, s wie status und stereotypes, systemic, t wie trauma, u wie under served, underrepresented, v wie victim, w wie women.
Dies ist nur eine Auswahl, es sind noch viel mehr. Der Liste folgt ein Entscheidungsbaum, der ihre Anwendung unterstützen soll: „Does the TITLE or ABSTRACT contain keywords and context that implicate the EOs?“ Wenn Begriffe aus diesem Pool (= der Executive Orders) vorkommen: Retain Flag. Oder: No DEIA and other EO language found. Add comment to explain why ‚no‘ was chosen (Category 1)
„These keywords should show up in the text of ANY grant involving human participants. If you are saying you’re going to study men and women, you get flagged.“ Darby Saxbe, Professor of Psychology an der University of Southern California, auf bluesky, am 3. Februar 2025. Und noch nicht genug, dies wird sich fortsetzen. Am 27. Februar lese ich, dass das US-Militär weitere Begriffe von seinen Internetpräsenzen entfernt: as part of DEI review. „A 59-word list was also presented to help identify content for removal.“
(Monika Rinck, The Dictionary of Rational Meaning. In: Merkur, 12. März 2025)
Die amerikanische Sprachpolitik benutzt visuelle Marker, um unerwünschte Inhalte auszuzeichnen: algorithmische Schatten - bürokratische Marker - Interface‑Hinweise - Filter, die Aufmerksamkeit erzeugen. Unerwünschte Begriffe werden markiert und der weiteren organisatorischen Behandlung, sprich: Aussortierung oder Blockade unterworfen, kaum anders als deformierte Früchte auf dem Fließband vor der Verpackung der überlebenstüchtig formschönen. Verglichen mit der Sprachpolitik der „woken“ demokratischen Gesellschaft werden hier Gelder nicht zugesprochen, sondern entzogen: durch Streichung von Professuren und Projekten resp. Ersetzung durch gewünschte MAGA Begriffe.
Verglichen damit ist das Rincksche Begriffsstudio völlig anders konzipiert. Es bietet fast keine Begriffe im strengen Sinn, es bewegt sich vielmehr im sprachlichen Unterholz. Sonderbare, witzige, erschreckende, rührende, aufreizend verwachsene Wörter und Wortfolgen liefert die Sammlerin, fern von normativen, aber dicht an poetischen Ein- und Zufällen, gewiss stimuliert durch psychoanalytische Perspektiven. Monika Rinck gleicht darin eher einer Pilzsammlerin, die durchaus auch giftige Exemplare zwecks Anschauung aufnimmt und viele sogar kommentiert. Vielleicht ist sie verwandt mit John Cage und Vlaclav Halek, den beiden pilzesammelnden Musikphilosophen des letzten Jahrhunderts, wer weiß.
Das Rincksche „Begriffsstudio“ überspannt mit seinen tausenden von Einträgen die Jahrtausendwende, was sich nicht ohne weiteres an der numerischen Aufmachung ablesen lässt. Es positioniert sich stattdessen - neben erzliterarischen und esoterischen Lesarten - auch und gerade als „sprachliches Unterholz“ frappierend gegen die linguistische „Baumschule“ der digitalen KI. Kann man sich irgendeine dieser Wort- und Buchstabenfolgen ganz oder teilweise als gepromptete Textleistung vorstellen? Nichts ist in dieser intellektuellen Region unmöglich, hört man von allen Seiten, dennoch möchte man sich die Wortbestände des „Begriffsstudios“ lieber als Sand im Getriebe der technomilliardären Anmaßungen vorstellen.
Für die Neuerscheinung der Rinckschen Kunstsprachwerke im „Forum Sprachkritik“ nutzen wir den gesamten Bestand seit 1996, wenn auch nicht in der original enggeführten chronologischen Zahlenfolge für Abonnenten, sondern, mit Blick auf das hochpoetische Sprachlabor, geordnet nach Wortfeldern, die sich in der Abteilung „Sprache“ als immerwährendes generatives Prinzip anbieten. Den Anfang macht hier das Wortfeld „Licht“ – bekanntlich das zweite göttliche Geschenk – und alltagsdeutsch bekannt als „Licht am Ende des Tunnels“.
Hinweise auf ihr Werk:
## die letzte Lieferung zum Begriffsstudio erschien am 30. Dezember 2025 / Anfang 2026 mit den Nummern 6020 – 6048.
## Zu ihrem inzwischen überaus kritischen KI-Verhältnis hielt sie eine Lenzburger Poetikvorlesung 2022; gedruckt in Merkur 2023: „Das Gespenst der Maschine, die mich schreibt. Gegenwart Gartenweg“. - Ferner die Höllerer Vorlesung von 2024: „SATANIC MECHANIC. Der Wunsch hinter dem Wunsch nach Sprachautomatisierung“. Weitere Texte werden folgen.