Georg-Büchner-Preis

The Georg Büchner Prize was first established during the Weimar Republic by the State of Hesse. Its purpose was to recognise writers, artists, actors and singers. It was first awarded in 1923 in the state capital, Darmstadt.
Since 1951 the new Büchner Prize has been awarded annually by the German Academy for Language and Literature. According to the charter of the Academy, it is given to authors »writing in the German language whose work is considered especially meritorious and who have made a significant contribution to contemporary German culture.«
The prize is awarded at a ceremony held during the autumn conference of the German Academy in Darmstadt.
The prize currently comes with an award of €50,000.

Prize Winner 2018

Terézia Mora

Terézia Mora is awarded the »Georg-Büchner-Preis« 2018. The prize giving ceremony will take place in Darmstadt on Oktober, 27.

Awardees

Ernst Jandl

Ernst JandlErnst JandlErnst Jandl

Poet
Born 1/8/1925
Deceased 9/6/2000
Member since 1981
Homepage

Georg-Büchner-Preis 1984
Laudatory Address by Helmut Heißenbüttel
Acceptance Speech by Ernst Jandl
Diploma

Es ist ihm wie keinem anderen gelungen, sowohl die unfreiwillig komischen wie auch die zutiefst verzweifelten Züge unserer gegenwärtigen Existenz zur Sprache zu bringen und zugleich daran zu erinnern, daß es in der Literatur vor allem auf den Wort-Laut ankommt.

Jury members
Juryvorsitz: Herbert Heckmann
Beda Allemann, Peter Benz (Stadt Darmstadt), Herman Dieter Betz (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Günter Busch, Hans-Martin Gauger, Ludwig Harig, Helmut Heißenbüttel, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bruno Snell (Ehrenpräsident), Dolf Sternberger (Ehrenpräsident), Bernhard Zeller, Ernst Zinn

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Georg-Büchner-Preis 1984

Ernst Jandl

der in seinem poetischen Werk mit unerschöpflichem Sprachwitz den Zustand unserer Gesellschaft bloßlegt und mit der Erfindung der von ihm so genannten heruntergekommenen Sprache einen neuen poetischen Raum für den Ausdruck heutiger Erfahrung geöffnet hat. Es ist ihm wie keinem anderen gelungen, sowohl die unfreiwillig komischen wie auch die zutiefst verzweifelten Züge unserer gegenwärtigen Existenz zur Sprache zu bringen und zugleich daran zu erinnern, daß es in der Literatur vor allem auf den Wort-Laut ankommt.

Darmstadt, am 12. Oktober 1984

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident