Georg-Büchner-Preis

Established by the then People's State of Hesse to recognise poets, artists, actors and singers, the »Georg-Büchner-Preis« was first awarded on 11 August 1923 in the state capital, Darmstadt.
Since 1951 the »Büchner-Preis« has been awarded by the German Academy for Language and Literature. It is granted to authors »writing in the German language whose work is considered especially meritorious and who have made a significant contribution to contemporary German cultural life.« (Academy charter)
The »Georg-Büchner-Preis« is awarded annually during the autumn conference of the German Academy in Darmstadt. The prize comes with a €50,000 award.

Awardees

Albert Drach

Albert Drach

Writer and Jurist
Born 17/12/1902
Deceased 27/3/1995

Georg-Büchner-Preis 1988
Laudatory Address by Wolfgang Preisendanz
Acceptance Speech by Albert Drach
Diploma

... einen ebenso mutigen wie sensiblen Zeitzeugen, der den Wahnsinn unseres Jahrhunderts ohne Ressentiments in dichterischer Eindringlichkeit zum Ausdruck bringt.

Jury members
Juryvorsitz: Herbert Heckmann
Peter Benz (Stadt Darmstadt), Herman Dieter Betz (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Walter Helmut Fritz, Hans-Martin Gauger, Hartmut von Hentig, Georg Hensel, Ivan Nagel, Lea Ritter-Santini, Dolf Sternberger (Ehrenpräsident), Guntram Vesper, Peter Wapnewski, Hans Wollschläger

Die grausame Zufallskomödie der Welt

LAUDATOR
Wolfgang Preisendanz
Born 28/4/1920
Deceased 29/9/2007
Germanist

Die Akademie ehrt, so stand zu lesen, mit der heutigen Auszeichnung »das von der Öffentlichkeit bislang kaum wahrgenommene dichterische Lebenswerk eines ebenso tapferen wie sensiblen Zeitzeugen«. Daß Albert Drach als Zeitzeuge geehrt wird, könnte zu eng verstanden, könnte so mißverstanden werden, als seien eigentlich seine autobiographisch fundierten und mithin zeitgeschichtlich signifikanten Werke gemeint und nicht auch die fiktionalen Bestandteile des Œuvres. Nun hat er aber anläßlich einer Umfrage die Frage, ob er den Zeitbezug seines Schreibens im Stoff, in der Form oder in der Sprache eines Textes sehe, lapidar beantwortet: »Stoff: nein – Form: ja – Sprache: ja.« Danach gewinnt für ihn ein Werk die Qualität eines Zeitzeugnisses eindeutig durch die literarästhetische Valenz, durch Form und Sprache der dargestellten Erfahrung. Walter Benjamin schrieb einmal: »Das Kunstwerk ist nur nebenbei ein Dokument. Kein Dokument ist als solches ein Kunstwerk.« Er pocht auf die genuine Bedeutung von Kunstwerken, nämlich Sichtweisen der Welt auf genuine Weise zur Darstellung zu bringen. Und nur in solcher Perspektive kann man angemessen das gesamte dichterische Werk Albert Drachs als das eines literarischen Zeitzeugen würdigen – sehr lückenhaft in der knappen Zeit, die mir eingeräumt ist.
So weit die Sujets der großen Prosawerke auseinanderliegen, so einheitlich ist das Darstellungsverfahren. Seit 1927, seit den Kleinen Protokollen, geben sich diese Werke in puncto Stofforganisation und in puncto Diktion als Protokolle; Romane, Erzählungen und Lebensberichte folgen diesem ganz und gar prosaischen Schreibkonzept. Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum handelt von der ebenso heillosen wie irrwitzigen Odyssee eines ostgalizischen, chassidischen Juden durch Arresthäuser, Gerichte, Spitäler und Irrenanstalten im Österreich der Jahre nach 1918. In »Z. Z.« das ist die Zwischenzeit (die Zeit zwischen der Agonie der ersten österreichischen Republik und dem Ende des Zweiten Weltkriegs) berichtet ein – von sich selbst nur in der 3. Person als »der Sohn« sprechender – junger jüdischer Rechtsanwalt sein immer prekäreres Leben in Wien bis zur Emigration nach der Eingliederung Österreichs in das nationalsozialistische Großdeutschland. Unsentimentale Reise ist der wiederum protokollmäßig ausgekühlte Bericht über die Überlebensnöte, Überlebenszufälle, Überlebenswunder des jüdischen Emigranten, Internierten, Flüchtlings in Südfrankreich bis zum Rückzug der Deutschen nach der Invasion der Alliierten 1944. Untersuchung an Mädeln schließlich, mit dem Untertitel »Kriminalprotokoll«, ist die Niederschrift des Mordprozesses gegen zwei sozial entgleiste, nymphomane ›Subjekte‹, denen vorgeworfen wird, als Anhalterinnen einen Stechviehhändler erschlagen zu haben.
Was dieser Darstellungsmodus des Protokolls, des alles Symbolische, Metaphorische, Imaginative ausschließenden Faktenberichts erbringt, ist allemal eine gleichsam anästhesierte Optik, die selbst Paroxysmen des Unrechts, Unheils und Schreckens mit extremer Sachlichkeit, Emotionslosigkeit und Distanziertheit zur Sprache bringt. Das gilt für die ausdrücklich so betitelten »nicht beteiligten Protokolle« so gut wie für die Werke, in denen der Protokollstil Vehikel autobiographischen Erzählens wird. Ein »Protokoll gegen mich selbst« hat Albert Drach das Buch »Z. Z.« das ist die Zwischenzeit genannt, und in der Unsentimentalen Reise heißt es einmal: »Ja, ich beginne bereits an meinem Leben Geschmack zu finden, es erscheint mir wenigstens interessant: als ob ich mich so spalten könnte, daß ein Teil von mir die Gefahren übernimmt, der andere aber als unbeteiligter Zuschauer von außen dem gebotenen Schauspiel beiwohnen darf.« Der Zeitzeuge vermerkt hier ausdrücklich die Reduktion auf die unpersönliche Außenperspektive eines Protokollanden auch dort, wo es sich um den Bericht in eigener Sache handelt.
Freilich kehrt sich dieses forcierte Anti-Pathos, dieses fast kommentar-, urteils- und reflexionslose Registrieren schierer Faktizität ständig ironisch gegen sich selbst. Die teilnahmslose, bloß auf Tatsachen gerichtete Sprache suggeriert in einem Atem, was eine solche sprachliche Optik verdrängt, ausgrenzt – sie suggeriert auf intrikate Weise die Komplexität der Sachverhalte, die das Protokollieren ausklammert. Die ausschließliche Außenperspektive und Reflexionslosigkeit des Protokolls mobilisiert im Leser Gegenansichten, Gegenmotive; sie erweist sich als transparente Verkürzung, Verfremdung, Entstellung übler Sachverhalte und traumatischer Erfahrungen. »Der Beschuldigte erinnerte sich nunmehr vollends, daß sich die Tat gemäß der Vorstellung des Gerichts abgespielt habe«, lesen wir im Großen Protokoll gegen Zwetschkenbaum. Schon dieser entlarvende Satz macht die Kluft gegenwärtig zwischen dem Eigentlichen und seinem Niederschlag in einer Sprache, die den Leser unausweichlich zur Wahrnehmung des Ausgegrenzten zwingt. Alles andere denn satirische Parodie von Kanzleistil, Behördensprache, lösen die Drachschen Protokoll-Imitate durch ihre selbstironische Faktur seine Bemerkung ein, »daß es die Untertöne sind, die zuletzt den Ton angeben«.
Das gleiche gilt für das zweite Charakteristikum der Drachschen Schreibweise, für ihre Vorliebe, moralisch gravierende, böse, empörende Dinge zu bagatellisieren, banalisieren oder in eine komische Perspektive zu rücken. Da erwähnt etwa der im Gegensatz zu Lawrence Steme’s Sentimental Journey so unsentimentale Reisende, daß der mitdeportierte Jude (und gleichwohl SS-Schwiegervater) Cohn nach mißglücktem Selbstmord »seine falsch angezapften Adern mit dem Pseudokaffee wieder aufzufüllen« suchte. Ein Leidensgefährte wird als »Jude zu Verbrennungszwecken« bezeichnet; zwei jüdischen Damen, die über das Fehlen eines Badezimmers im Internierungslager lamentieren, gilt der stille Wunsch: »Die Vergasung möge ihnen leicht sein!« Und über den Veronal-Freitod des Freundes Walter Hasenclever im Lager Les Milles steht zu lesen: »Am Morgen brachten sie ihn auf einer Bahre, der Psychonanalytiker war Zeuge gewesen, wie er die Dinger einnahm und wie sie wirkten. Der Dichter war zwar noch nicht tot, aber die französischen Lagerärzte übten sich an ihm, bis er es war. Dann kam der Zug, doch fuhr er ohne ihn.«
Lassen Sie mich durch zwei längere Zitate verdeutlichen, warum Drachs Schreibweise immer wieder die Prädikate makaber, zynisch, unerträglich zynisch auf sich zog und wie beides, der Protokollstil mit seiner »anesthésie du cœur« (Bergson) und die Konzentration auf die Einheit von Gegensinnigem, von Farce und Schrecken, zu diesem Befund führen mußte.
Aus »Z. Z.« das ist die Zwischenzeit:

»Im übrigen hatten an diesem Tag noch andere Anstriche unter für die Beteiligten wesentlich peinlicheren Bedingungen stattgefunden. Ein jüdischer Internist, welcher selbst gerade an einer Influenza darniederlag, mußte im vierstöckigen Haus des Huf- und Wagenschmiedes auf einer von der Feuerwehr geholten Leiter, da er unglückseliger Weise sein Schild an der Mauer des höchsten Stockwerkes hatte, daselbst seine akrobatischen Anstrichkünste vorzeigen, ohne daß ihm jemand die Leiter, geschweige denn Farbtiegel und Pinsel gehalten haben würde. Er mußte vielmehr alleintätig mit deutlicher Schrift zur Kenntnis bringen, daß er ein Saujude sei. Ein Pelzhändler, welcher bis dahin als geachteter Bürger gegolten und von dem niemand dessen jüdische Abstammung vermutet hatte, war zwar genötigt worden, ähnliche Arbeiten in Kopfhöhe und ohne Leiterverwendung auszuführen, erhängte sich aber gleich danach wegen vermeintlicher Schande, und zwar etwas höher auf dem Dachbodenbalken. Bei einem dritten Herrn, der nur Gemüsehändler war und dessen beide Töchter als BD-Mädchen gern von Parteigenossen zum Coitus herangezogen wurden, mußte man, auf dessen rein jüdische Abstammung aufmerksam gemacht, einen Anstrich sowohl auf der neben dem Haustor befindlichen Tafel, die sich auf die Kräuter bezog, als auch auf der kleinen, die den Butter- und Eierhandel betraf, durch ihn vollziehen lassen, wobei er seine jüdische Schweineschaft mit grobschlächtigen Buchstaben bestätigte, ehe er nach ihm gegenüber abgegebenen Einwendungen seiner Frau und Entfernung der Töchter aus dem BDM selbst ins Narrenhaus übersiedelte, wo er erst viel später der Vergasung zugeführt wurde, zumal er dann wegen Narren- und Judentums eine doppelte einschlägige Behandlung in Anspruch nehmen durfte.«

Aus Unsentimentale Reise:

»Ich komme an dem Haus vorbei, in dem ich wohnte, bevor ich verhaftet worden bin, um ins Vernichtungslager gebracht zu werden. An dem Kandelaber davor und an dem gegenüber hatte man zwei angebliche Widerstandskämpfer gehängt und einige Stunden ausgestellt. Jetzt machte man dem Chauffeur den Prozeß, der sie für die Deutschen zum Richtort brachte und der beim Hängen mithalf. Man wird ihn wahrscheinlich erschießen. Knapp unter meinem Fenster ist eine Nische mit einer Erinnerungstafel, darunter sind Blumen und ein Licht, aber kein ewiges. In einem Geschäft nahebei gibt es die ersten Bilder von den Nazigreueln. Auch ein Bild von Fräulein Cahn ist dort ausgestellt, aber nicht das, das die Savoyardin seinerzeit hatte, sondern jenes, auf dem ein einziges Loch klafft, wo Nase und Mund waren. Um die Stirn ist ein Kranz wie von einer Dornenkrone. Dabei war sie nur eine unbedeutende und dumme Schauspielerin.«

»Die Zeit, in der wir leben, ist ein Mosaik von Grauen und Entsetzen. Jede Sekunde läßt den Mord an Tausenden voraussehen, die in keinerlei Schuld verstrickt sind«, heißt es in der Unsentimentalen Reise. Auf der Folie dieser Zeiterfahrung manifestiert sich in der Verquickung von affektfreiem Bericht und zynischem Humor die Reduktion der Existenz auf schiere Selbsterhaltung, Selbstbehauptung, standhaltenden Lebenswillen. Allein der Sexus bietet in allen Gefährdungen ein geradezu frivoles Refugium zwischen Grauen und Entsetzen.
Die »grausame Zufallskomödie der Welt«: diese Formel Albert Drachs bringt das fundamentale Thema seines Werkes auf den Punkt. Sie legitimiert auch sein Darstellungsprinzip, den Doppelaspekt von Komischem und Skandalösem, der Tragik ausschließt, weil diese Anspruch auf einen positiven Sinn der Negativität erhebt. Drachs Schreibweise ist Komplement eines aporetischen Bewußtseins, dem sich keine Erfahrung in einen Sinnzusammenhang fügt. Darum muß man seinen Zynismus als gleichsam homöopathisches Gegenmittel gegen den Zynismus einer Vernunft verstehen, welche unbeirrbar die letztliche Vernünftigkeit und Sinnhaftigkeit privater wie kollektiver Geschichte behauptet. »Geschichte ist das Muster, das man hinterher in das Chaos webt«, schrieb Carlo Levi. Von Swift oder Voltaire bis Gadda oder Drach zieht sich die Linie eines ironischen oder humoristischen Zynismus als Provokation und Korrektur des Vertrauens in einen alle Kontingenz aufhebenden Lebens- und Geschichtssinn. Das ist freilich die letzte, äußerste Stufe des Humors. »Le comique arrivé à l’extrème, le comique qui ne fait pas rire [...] c’est la dernière des tristesses«, notierte Flaubert. Das Paradox einer vis comica, die nicht lachen macht, als letzte der Traurigkeiten: dies prägt auch Albert Drachs Schreiben. Zynischer Humor, humoristischer Zynismus erscheinen darin als eine Möglichkeit pathosfreier ›Trauerarbeit‹ und, soweit es um Autobiographisch-Zeitgeschichtliches geht, subjektiver ›Vergangenheitsbewältigung‹. »Phantasiegebilde als Brücken über das Nichts« hat er einmal seine Werke genannt. Wo bleibt da das Positive? Auch im Fall Drachs muß man auf diese bekümmerte oder entrüstete Frage nach ›sinnstiftender Orientierung‹ gefaßt sein. Wo bleibt das Positive? Es bleibt auf der Strecke, wenn man sich nicht dazu versteht, es im standhaften Verzicht auf jedwede Versöhnung von Weitsicht und Vernunftpostulaten anzuerkennen. Am Ende der Unsentimentalen Reise hört der Berichtende nachts die imaginäre Stimme des wohl schon längst vergasten Dr. Honigmann: »›Wo wir jetzt nackt sind als die letzten, und man hat schon begonnen das Gas einzulassen, Sie haben nichts erreicht und die anderen auch nicht. Draußen liegen der Schuster, Agnes, Stieglitz, Ehrlich. Wohin haben Sie gewollt mit Ihrem Traum?‹ Hinaus‹ sage ich‹.« Hinaus, sage ich – dieses lapidare Schlußwort zeiht die Frage nach dem Positiven der Nichtigkeit.
Die heutige Auszeichnung gilt dem Werk, nicht der Person. Ein Werk, schrieb Jean Starobinski, sei die Erfahrung des Autors und die Differenz zu dieser Erfahrung. Indessen hat Albert Drach die »grausame Zufallskomödie der Welt« drastisch genug in seiner Vita erfahren; die Biographie selbst ist ein fast unwahrscheinliches Geflecht von grotesken Konstellationen. Da bekam, um nur einiges herauszugreifen, ausgerechnet der künftige jüdische Emigrant und mit knapper Not dem Vernichtungslager Entkommene auf Capri die noch unredigierte Urfassung von Hitlers Mein Kampf zu lesen; da soll er 1928 für sein Satansspiel Marquis de Sade den Kleistpreis erhalten, den dann aber Anna Seghers empfängt, weil der Stiftungsverwalter befindet: einem Sadisten gibt man keinen Preis; da bewahrt ihn nach der Okkupation Österreichs eine BDM-Führerin vor ärgsten Schickanen und verhilft ihm ein SS-Mann zum Visum nach Lissabon. In Frankreich bewahrt ihn 1943 vor dem Transport ins Vernichtungslager, daß ihm der französische Chef des Internierungslagers abnimmt, der Eintrag I.K.G. (d. h. Israelitische Kultusgemeinde) bedeute »Im katholischen Glauben«; noch heute besitzt er das von der Vichy-Regierung ausgestellte »Certificat de non-appartenance à la race juive«. Da findet der nach Wien Zurückgekehrte das 1939 enteignete Vaterhaus als deutsches Eigentum von den Sowjets beschlagnahmt, sitzt der Hausverwalter, der ihn 1938 denunzierte, noch immer in der besten Parterre-Wohnung und wird ein Räumungsverfahren schließlich eingestellt. Da findet der so mißlich Heimgekehrte wertvolle Bilder und Uhren aus der Sammlung des Vaters in den Wohnungen alter Bekannter und Freunde, ohne daß diese Anstalten machten, das angeblich nur ›Sichergestellte‹ zurückzugeben. Und über ein Jahrzehnt verfolgt ihn das nunmehr im einstigen »Braunen Haus«, in der Parteizentrale untergebrachte Finanzamt bis zu dem Punkt, an dem Drach nach Überreichung einer dritten Berufung erblindet; mit dem lakonischen Eintrag »Teilerfolg. Sehkraft nicht zurückerstattet« hat er den Ausgang der Affäre protokolliert. Wer wollte einem solchen Zeitzeugen mehr zumuten als die Verbindung von aporetischer Sachlichkeit und Humor als letzter der Traurigkeiten?
Vor einem Jahr hat mein Schüler André Fischer in der Süddeutschen Zeitung des 85. Geburtstags von Albert Drach gedacht, den 1968 das Times Literary Supplement mit Elias Canetti als »the most talented avant-garde writers working in the German tongue« vorstellte. Der Geburtstagsartikel trug die Überschrift »Die Eintracht des Vergessens«. Als einer, den seit zwei Jahrzehnten Drachs Werke gefesselt und bewegt haben, bin ich glücklich, an dem Tag sprechen zu dürfen, an dem diese Eintracht des Vergessens so demonstrativ widerrufen wird.