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Zur Frage des Genderns

Zur Frage des Genderns

Die Diskussion über das Gendern ist von sehr unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Positionen geprägt. Auch wenn diese Positionen das eigentliche Zentrum der Debatte bilden, schlagen sie sich zwangsläufig letztlich in der Rechtschreibung nieder.

Für den öffentlichen Sprachgebrauch kann die Position des Rats für deutsche Rechtschreibung eine Orientierung bieten. Als eine zentrale Instanz für Rechtschreibfragen beobachtet der 2005 gegründete Rat den Schreibgebrauch des Deutschen, unter dem Gesichtspunkt der Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschen Sprachraum. Er entwickelt die Rechtschreibung des Deutschen weiter, äußert sich zu Zweifelsfällen und gibt Empfehlungen, unter anderem der Konferenz der Kultusminister der Bundesländer, die über Fragen der Schreibung an den Schulen entscheidet. Der Rat hat 41 Mitglieder aus sieben Ländern, auch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ist mit zwei ihrer Mitglieder in ihm vertreten Rechtschreibrat. Unter »Downloads« ist die aktuelle Presseerklärung des Rats vom März 2021 einschließlich zweier Anhänge wiedergegeben.

Im Positionspapier »Drei Fragen zu gendergerechter Sprache« wird die aktuelle Debattenkultur zum gendergerechten Sprachgebrauch aufgegriffen und reflektiert. Die Akademie hat dieses Positionspapier 2019 veröffentlicht. Sie finden dies ebenfalls unter »Downloads«.

Das Präsidium der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Februar 2022