Sigmund-Freud-Preis

The »Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa« (Prize for Academic Prose) was first awarded by the German Academy for Language and Literature in 1964.
It is granted to scholars who publish in German and contribute decisively to the development of language usage in their fields of study through excellent linguistic style.
The Sigmund Freud Prize is sponsored by the HSE Foundation and is awarded annually at the autumn conference of the German Academy in Darmstadt.
The prize has been endowed with €20,000 since 2013.

Anke te Heesen

Science historian

Ausgezeichnet für ihren großen Spürsinn und ihre beharrliche Konsequenz, mit der sie der Wissenschaftsgeschichte neue Dimensionen und Nachbarschaften erschließt

Jury members
Ingo Schulze, Rita Franceschini, Olga Martynova, Lothar Müller, Lukas Bärfuss, Daniel Göske, Felicitas Hoppe, Joachim Kalka, Daniela Strigl, Michael Walter

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den
Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2026

Anke te Heesen

für ihren großen Spürsinn und ihre beharrliche Konsequenz, mit der sie der Wissenschaftsgeschichte neue Dimensionen und Nachbarschaften erschließt: sei es ihre Arbeit über Akteure der Quantenphysik, über die Geschichte moderner Museen oder ihre kulturgeschichtliche Analyse zur visuellen Darstellung von Weiblichkeit. Mit klarer Diktion schöpft sie die erzählerischen Möglichkeiten wissenschaftlicher Prosa aus und lässt so komplexe Zusammenhänge anschaulich werden. Die Akademie ehrt in ihr eine herausragende Protagonistin publikumszugewandter Wissenschaftssprache.

Darmstadt am 24. Oktober 2026

Das Präsidium
Ingo Schulze, Präsident
Rita Franceschini, Vizepräsidentin
Olga Martynova, Vizepräsidentin
Lothar Müller, Vizepräsident