Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Rosemarie Tietze

Rosemarie Tietze

Übersetzerin und Dolmetscherin
Geboren 3.11.1944

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1995
Laudatio von Georg Witte
Dankrede von Rosemarie Tietze
Urkundentext

Dabei gelingt es ihr, ihre Nachdichtungen zu einem Kunstwerk eigenen Ranges in deutscher Sprache zu machen.

Jurymitglieder
Kommission: Friedhelm Kemp, Werner von Koppenfels, Roswitha Matwin-Buschmann, Lea Ritter-Santini, Michael Walter, Hans Wollschläger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1995

Rosemarie Tietze

die es versteht, in ihren Übertragungen den Elan des Originals zu fassen. So hat sie wichtige Schriftsteller des neuen Rußlands dem deutschen Publikum nahegebracht und Klassiker der russischen Literatur ihren Lesern neu erschlossen. Dabei gelingt es ihr, ihre Nachdichtungen zu einem Kunstwerk eigenen Ranges in deutscher Sprache zu machen.

Straßburg, am 22. April 1995

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Elisabeth Borchers, Vizepräsidentin
Norbert Miller, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident