Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Peter Urban

Peter Urban

Schriftsteller und Übersetzer
Geboren 16.7.1941
Gestorben 9.12.2013
Mitglied seit 2001

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1974
Dankrede von Peter Urban
Urkundentext

Er übersetzte aus dem Russischen vor allem Anton Cechov und Velimir Chlebnikov sowie aus dem Tschechischen, aus dem Serbischen und aus dem Slowenischen.

Jurymitglieder
Kommission: Walter Helmut Fritz, Hans Hennecke, Horst Rüdiger, Fritz Usinger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Übersetzerpreis im Jahre 1974

Peter Urban (Köln)

Er übersetzte aus dem Russischen vor allem Anton Cechov und Velimir Chlebnikov sowie aus dem Tschechischen, aus dem Serbischen und aus dem Slowenischen. Als Interpret und Herausgeber hat er das Werk von Chlebnikov den deutschen Lesern zum ersten Mal zugänglich gemacht.

Darmstadt, am 11. Mai 1974

Das Präsidium
Karl Krolow, Präsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Wolfgang Weyrauch, Vizepräsident