Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Manfred Fuhrmann

Klassischer Philologe
Geboren 23.6.1925
Gestorben 12.1.2005

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1990
Laudatio von Uvo Hölscher
Dankrede von Manfred Fuhrmann
Urkundentext

... für seine Übersetzung sämtlicher Reden Ciceros, in der es ihm gelungen ist, die forensische Beredsamkeit deutscher Sprache, soweit diese in ihr entwickelt worden ist, in die Übertragung des lateinischen Textes einzubringen...

Jurymitglieder
Kommission: Hanno Helbling, Friedhelm Kemp, Lea Ritter-Santini, Michael Walter, Hans Wollschläger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1990

Manfred Fuhrmann

für seine Übersetzung sämtlicher Reden Ciceros, in der es ihm gelungen ist, die forensische Beredsamkeit deutscher Sprache, soweit diese in ihr entwickelt worden ist, in die Übertragung des lateinischen Textes einzubringen und auf diese Weise dem heutigen Leser ein stilsicheres Bild antiker Rhetorik zu vermitteln.

Zürich, am 5. Mai 1990

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Günter de Bruyn, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident