Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Renate Schmidgall,
Voß-Preisträgerin 2017

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Renate Schmidgall den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
Die Preisverleihung findet am
29. April 2017 im Rahmen der Frühjahrstagung in Sarajevo statt.

Die Übersetzerin Renate Schmidgall erhält den Voß-Preis für ihre Übertragungen aus dem Polnischen, darunter Werke von Zbigniew Herbert, Andrzej Stasiuk, Wisława Szymborska und Adam Zagajewski. Ihren übersetzten Autorinnen und Autoren verleiht sie eine eigene und ausdrucksvolle Stimme.

Pressemeldung

Preisträger

Werner von Koppenfels

Werner von Koppenfels

Anglist und Übersetzer
Geboren 25.11.1938
Mitglied seit 1994

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1994
Laudatio von Friedhelm Kemp
Dankrede von Werner von Koppenfels
Urkundentext

Werner von Koppenfels, der in seinen Übersetzungen englischer, spanischer und französischer Lyrik und Prosa einen deutschen Stil gefunden hat...

Jurymitglieder
Kommission: Hanno Helbling, Friedhelm Kemp, Lea Ritter-Santini, Michael Walter, Hans Wollschläger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1994

Werner von Koppenfels

der in seinen Übersetzungen englischer, spanischer und französischer Lyrik und Prosa einen deutschen Stil gefunden hat, in dem Scharfsinn und Unbekümmertheit, hoher Ernst und bewegliche Laune sich die Waage halten. Polemisch-witzige Frechheiten gelingen dabei nicht minder als erotische Anmut und die Kunst des Änigmatischen nach dem Grundsatz, daß ein Übersetzer, um einem Autor gerecht zu werden, ihn gelegentlich übertreffen muß.

Leipzig, am 30. April 1994

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Elisabeth Borchers, Vizepräsidentin
Norbert Miller, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident