Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Philippe Jaccottet

Philippe Jaccottet

Schriftsteller und Übersetzer
Geboren 30.6.1925
Mitglied seit 1986

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1966
Dankrede von Philippe Jaccottet
Urkundentext

... insbesondere als Anerkennung seiner Übertragung des großen Romanwerkes von Robert Musil in die französische Sprache.

Jurymitglieder
Kommission: Rudolf Hagelstange, Hans Hennecke, Karl Krolow, Horst Rüdiger, Walter Franz Schirmer, W. E. Süskind

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Übersetzer-Preis für 1966 an

Eva Rechel-Mertens

für ihre Vermittlung klassischer und moderner französischer Literatur, insbesondere als Anerkennung für die Übertragung des großen Romanwerkes von Marcel Proust.



Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht, in Verbindung mit der Stadt Köln, den von ihr gestifteten Übersetzer-Preis 1966 an

Philippe Jaccottet

für seine deutsch-französische literarische Mittlertätigkeit, insbesondere als Anerkennung seiner Übertragung des großen Romanwerkes von Robert Musil in die französische Sprache.

Köln, am 8. Mai 1966

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Rudolf Hagelstange, Vizepräsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident