Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Gisela Perlet

Übersetzerin
Geboren 29.10.1942
Gestorben 24.12.2010

Johann-Heinrich-Voß-Preis 2002
Laudatio von Heinrich Detering
Dankrede von Gisela Perlet
Urkundentext

... der Übersetzerin, die maßgebliche Werke der skandinavischen Weltliteratur (von Kierkegaard bis Lagerlöf, von Bang bis Blixen) von ideologischen Übermalungen befreit und in vitaler Gegenwärtigkeit an deutsche Leser vermittelt...

Jurymitglieder
Kommission: Heinrich Detering, Joachim Kalka, Friedhelm Kemp, Werner von Koppenfels, Ilma Rakusa, Lea Ritter-Santini, Michael Walter

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2002

Gisela Perlet

der Übersetzerin, die maßgebliche Werke der skandinavischen Weltliteratur (von Kierkegaard bis Lagerlöf, von Bang bis Blixen) von ideologischen Übermalungen befreit und in vitaler Gegenwärtigkeit an deutsche Leser vermittelt; der Entdeckerin, die uns vor allem das Werk Hans Christian Andersens in großem Umfang neu erschlossen hat; der Aufklärerin, die, ihrem Vorbild Jens Baggesen folgend, mutig für die grenzüberwindende Freiheit des Wortes eingetreten ist.

Turin, am 4. Mai 2002

Das Präsidium
Klaus Reichert, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Uwe Pörksen, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin