Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Gabriele Leupold

Gabriele Leupold

Übersetzerin
Geboren 11.3.1954
Mitglied seit 2017

Johann-Heinrich-Voß-Preis 2012
Laudatio von Ralph Dutli
Dankrede von Gabriele Leupold
Urkundentext

Gabriele Leupold, der sensiblen und wagemutigen Übersetzerin, die durch ihre Arbeit seit vielen Jahren den deutschen Lesern die russische Literatur näherbringt...

Jurymitglieder
Kommission: Ralph Dutli, Elisabeth Edl, Hanns Grössel, Joachim Kalka, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Henning Ritter

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2012

Gabriele Leupold

der sensiblen und wagemutigen Übersetzerin, die durch ihre Arbeit seit vielen Jahren den deutschen Lesern die russische Literatur näherbringt, und der wir eine überzeugende sprachliche Gestalt für so gegensätzliche Werke wie Andrej Belyjs symphonischen „Petersburg“-Roman und Warlam Schalamows lakonische „Erzählungen aus Kolyma“ verdanken, ein verstörendes Monument der Lagerliteratur, das jetzt erstmals vollständig auf Deutsch vorliegt.

Schwäbisch Hall, am 12. Mai 2012

Das Präsidium
Heinrich Detering, Präsident
Aris Fioretos, Vizepräsident
Gustav Seibt, Vizepräsident
Nike Wagner, Vizepräsidentin