Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Renate Schmidgall,
Voß-Preisträgerin 2017

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Renate Schmidgall den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
Die Preisverleihung findet am
29. April 2017 im Rahmen der Frühjahrstagung in Sarajevo statt.

Die Übersetzerin Renate Schmidgall erhält den Voß-Preis für ihre Übertragungen aus dem Polnischen, darunter Werke von Zbigniew Herbert, Andrzej Stasiuk, Wisława Szymborska und Adam Zagajewski. Ihren übersetzten Autorinnen und Autoren verleiht sie eine eigene und ausdrucksvolle Stimme.

Pressemeldung

Preisträger

Elmar Tophoven

Übersetzer
Geboren 6.3.1923
Gestorben 23.4.1989
Mitglied seit 1977

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1972
Dankrede von Elmar Tophoven
Urkundentext

... dem Wegbereiter Samuel Becketts in Deutschland.

Jurymitglieder
Kommission: Hans Bender, Hans Hennecke, Horst Rüdiger, Fritz Usinger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Übersetzerpreis im Jahre 1972

Elmar Tophoven (Paris)

als dem Anwalt des Nouveau Roman und dem Wegbereiter Samuel Becketts in Deutschland.

Darmstadt, am 5. Mai 1972

Das Präsidium
Karl Krolow, Präsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Wolfgang Weyrauch, Vizepräsident