Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Elisabeth Schnack

Elisabeth Schnack

Übersetzerin und Schriftstellerin
Geboren 23.12.1899
Gestorben 14.5.1992

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1985
Laudatio von Helmut Winter
Dankrede von Elisabeth Schnack
Urkundentext

Lebendigkeit, Frische, Laune und eine Fähigkeit zu innerem Mitvollzug zeichnen ihre Übersetzungen aus.

Jurymitglieder
Kommission: Roger Bauer, Friedhelm Kemp, Hermann Lenz, Lea Ritter-Santini, Elmar Tophoven

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1985

Elisabeth Schnack

für ihre zahlreichen Übersetzungen erzählender Literatur aus England, Irland, Kanada, Australien und den Vereinigten Staaten. Viele in ihren Heimatländern angesehene Autoren hat sie zuerst bei uns bekannt gemacht. Lebendigkeit, Frische, Laune und eine Fähigkeit zu innerem Mitvollzug zeichnen ihre Übersetzungen aus. Literatur ist ihr ein Bereich, in dem Menschen sich begegnen und Freunde werden.

Heidelberg, am 10. Mai 1985

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident