Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Elisabeth Edl

Elisabeth Edl

Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin
Geboren 16.10.1956
Mitglied seit 2009

Johann-Heinrich-Voß-Preis 2005
Laudatio von Andreas Isenschmid
Dankrede von Elisabeth Edl
Urkundentext

... für ihr vielfältiges übersetzerisches Werk aus dem Französischen, insbesondere aber wegen der eleganten Präzision ihrer Neuübersetzung von Stendhals ›Le Rouge et le Noir‹...

Jurymitglieder
Kommission: Heinrich Detering, Joachim Kalka, Friedhelm Kemp, Werner von Koppenfels, Ilma Rakusa, Lea Ritter-Santini, Michael Walter

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2005


Elisabeth Edl

für ihr vielfältiges übersetzerisches Werk aus dem Französischen, insbesondere aber wegen der eleganten Präzision ihrer Neuübersetzung von Stendhals „Le Rouge et le Noir“, die in ihrer Balance von Distanz und Vergegenwärtigung exemplarisch zeigt, wie sich klassische Texte früherer Jahrhunderte in der Übertragung wiedergewinnen lassen.

Salszburg, am 1. Mai 2005

Das Präsidium
Klaus Reichert, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Uwe Pörksen, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin