Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Armin Eidherr

Armin Eidherr

Jiddist, Germanist, Übersetzer und Schriftsteller
Geboren 1.1.1963

Johann-Heinrich-Voß-Preis 2000
Laudatio von Joachim Kalka
Dankrede von Armin Eidherr
Urkundentext

Armin Eidherr, der mit Einfühlungsvermögen und Phantasie sehr unterschiedliche Werke der jiddischen Literatur ins Deutsche übersetzt hat...

Jurymitglieder
Kommission: Joachim Kalka, Friedhelm Kemp, Werner von Koppenfels, Roswitha Matwin-Buschmann, Lea Ritter-Santini, Michael Walter

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2000

Armin Eidherr

der mit Einfühlungsvermögen und Phantasie sehr unterschiedliche Werke der jiddischen Literatur ins Deutsche übersetzt hat und der vor allem auch als Herausgeber der »Jiddischen Bibliothek« dafür Sorge trägt, daß diese Literatur in der Vielfalt ihrer Facetten im Deutschen für den heutigen Leser gegenwärtig ist.

Krakau, am 1. April 2000

Das Präsidium
Christian Meier, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin
Klaus Reichert, Vizepräsident