Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Renate Schmidgall,
Voß-Preisträgerin 2017

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Renate Schmidgall den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
Die Preisverleihung findet am
29. April 2017 im Rahmen der Frühjahrstagung in Sarajevo statt.

Die Übersetzerin Renate Schmidgall erhält den Voß-Preis für ihre Übertragungen aus dem Polnischen, darunter Werke von Zbigniew Herbert, Andrzej Stasiuk, Wisława Szymborska und Adam Zagajewski. Ihren übersetzten Autorinnen und Autoren verleiht sie eine eigene und ausdrucksvolle Stimme.

Pressemeldung

Preisträger

Anneliese Botond

Lektorin und Übersetzerin
Geboren 1922
Gestorben 3.12.2006

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1984
Laudatio von Walter Boehlich
Dankrede von Anneliese Botond
Urkundentext

Anneliese Botond, der erfahrenen, vielseitigen, einfühlsamen Vermittlerin französischer und lateinamerikanischer Literatur

Jurymitglieder
Kommission: Jan Aler, Roger Bauer, Hermann Lenz, Horst Rüdiger, Elmar Tophoven

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1984

Anneliese Botond

der erfahrenen, vielseitigen, einfühlsamen Vermittlerin französischer und lateinamerikanischer Literatur, in besonderer Anerkennung ihrer Verdienste um die kunstvolle Erschließung der Werke des kubanischen Schriftstellers Alejo Carpentier.

Regensburg, am 18. Mai 1984

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident