Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Renate Schmidgall,
Voß-Preisträgerin 2017

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Renate Schmidgall den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
Die Preisverleihung findet am
29. April 2017 im Rahmen der Frühjahrstagung in Sarajevo statt.

Die Übersetzerin Renate Schmidgall erhält den Voß-Preis für ihre Übertragungen aus dem Polnischen, darunter Werke von Zbigniew Herbert, Andrzej Stasiuk, Wisława Szymborska und Adam Zagajewski. Ihren übersetzten Autorinnen und Autoren verleiht sie eine eigene und ausdrucksvolle Stimme.

Pressemeldung

Preisträger

Traugott König

Übersetzer
Geboren 1934
Gestorben 9.7.1991

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1988
Laudatio von Helmut Scheffel
Dankrede von Traugott König
Urkundentext

Traugott König, der mit seinen kongenialen Übersetzungen bedeutende Werke der modernen französischen Literatur dem deutschen Publikum zugänglich machte.

Jurymitglieder
Kommission: Hanno Helbling, Friedhelm Kemp, Lea Ritter-Santini, Marian Szyrocki, Elmar Tophoven, Hans Wollschläger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1988

Traugott König

der mit seinen kongenialen Übersetzungen bedeutende Werke der modernen französischen Literatur dem deutschen Publikum zugänglich machte. Vor allem überraschte er mit seiner hingebungsvollen Übertragung des unvollendet gebliebenen Sartreschen Alterswerkes Der Idiot der Familie. Gustave Flaubert 1821-1857. In ihr offenbart er eine große Sprachgewandtheit und eine gründliche philosophische Bildung.

Kassel, am 21. Mai 1988

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Walter Helmut Fritz, Vizepräsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident