Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Simon Werle

Simon Werle

Schriftsteller und Übersetzer
Geboren 13.6.1957

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1992
Laudatio von Karlheinz Braun
Dankrede von Simon Werle
Urkundentext

... für seine Übertragung Racinischer Theaterstücke, die seit Lessing im deutschen Sprachraum für nahezu unübersetzbar und deswegen für unaufführbar galten.

Jurymitglieder
Kommission: Hanno Helbling, Friedhelm Kemp, Lea Ritter-Santini, Michael Walter, Hans Wollschläger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1992

Simon Werle

für seine Übertragung Racinischer Theaterstücke, die seit Lessing im deutschen Sprachraum für nahezu unübersetzbar und deswegen für unaufführbar galten. Es ist ihm gelungen, trotz Lockerung des metrischen Schemas gegenüber dem französischen Alexandriner den erhabenen Duktus des Originals zu wahren und ihm poetische Aktualität zurückzugewinnen.

Prag, am 25. April 1992

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Günter de Bruyn, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident