Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Heinz von Sauter

Heinz von Sauter

Schriftsteller, Übersetzer und Ingenieur
Geboren 2.3.1910
Gestorben 30.3.1988

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1982
Laudatio von Peter de Mendelssohn
Dankrede von Heinz von Sauter
Urkundentext

... für seine Übertragung der Werke und Briefe Giacomo Casanovas, in der Sprachsinn und Geschichtssinn glücklich zusammenwirken...

Jurymitglieder
Kommission: Jan Aler, Roger Bauer, Hermann Lenz, Horst Rüdiger, Elmar Tophoven

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1982

Heinz von Sauter

für seine Übertragung der Werke und Briefe Giacomo Casanovas, in der Sprachsinn und Geschichtssinn glücklich zusammenwirken und das Italienische und Französische des Achtzehnten Jahrhunderts in ein zeitlos gültiges Deutsch verwandeln, darin dennoch Wortsatz und Tonfall einer vergangenen Zeit gegenwärtig bleiben.

Lüneburg, am 27. Mai 1982

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Herbert Heckmann, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin