Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Hans-Horst Henschen

Übersetzer
Geboren 21.9.1937

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1997
Laudatio von Klaus Bartenschlager
Dankrede von Hans-Horst Henschen
Urkundentext

... der durch seine Übertragungen anspruchsvoller Werke moderne französische Literatur, Philosophie und Geschichtsschreibung dem deutschen Publikum bis in die Feinheiten des Stils hinein erschlossen hat...

Jurymitglieder
Kommission: Joachim Kalka, Friedhelm Kemp, Werner von Koppenfels, Roswitha Matwin-Buschmann, Lea Ritter-Santini, Michael Walter, Hans Wollschläger

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 1997

Hans-Horst Henschen

der durch seine Übertragungen anspruchsvoller Werke moderne französische Literatur, Philosophie und Geschichtsschreibung dem deutschen Publikum bis in die Feinheiten des Stils hinein erschlossen hat, der es aber auch vermochte, den kunstvoll-ungezwungenen Ton der »Totengespräche« von Bernard de Fontenelle in ein Deutsch von hohem Reiz umzusetzen.

Passau, am 3. Mai 1997

Das Präsidium
Christian Meier, Präsident
Elisabeth Borchers, Vizepräsidentin
Peter Hamm, Vizepräsident
Norbert Miller, Vizepräsident