Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträgerin 2021

Barbara Kleiner
Voß-Preisträgerin 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Barbara Kleiner den mit 15.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

Barbara Kleiner wird für ihre klugen und durchdachten Übersetzungen italienischer Literatur ins Deutsche ausgezeichnet. Vor allem wurden zentrale Texte des italienischen Literaturkanons durch ihre Übetragungen neu erschlossen und zugänglich gemacht, wie etwa Ippolito Nievos »Bekenntnisse eines Italieners«, Italo Svevos »Zenos Gewissen« und nicht zuletzt Primo Levis »Wann, wenn nicht jetzt?«.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 (neues Datum) statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Frank Günther

Frank Günther

Übersetzer
Geboren 1947

Johann-Heinrich-Voß-Preis 2011
Laudatio von Denis Scheck
Dankrede von Frank Günther
Urkundentext

Frank Günther, der seit vielen Jahren sich der Übersetzung des Gesamtwerks von William Shakespeare verschrieben hat...

Jurymitglieder
Kommission: Ralph Dutli, Joachim Kalka, Friedhelm Kemp, Werner von Koppenfels, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Michael Walter

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2011

Frank Günther

der seit vielen Jahren sich der Übersetzung des Gesamtwerks von William Shakespeare verschrieben hat und dieses Ziel einer lebendigen Neuentdeckung Shakespeares für unsere Zeit mit bewundernswerter Ausdauer und sprachlichem Einfallsreichtum verfolgt, dessen risikofreudige Übertragungen sich durch eine lustvolle Polyphonie der Stile auszeichnen, die in Vers und Prosa von Sprachfreude und Wortwitz sprüht, und der in seiner Arbeit philologische Aufmerksamkeit, theaterpraktische Erfahrung und kritische Kompetenz in hervorragender Weise verbindet.

Stockholm, am 15. Mai 2011

Das Präsidium
Klaus Reichert, Präsident
Heinrich Detering, Vizepräsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin