Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Sigmund-Freud-Preis an Barbara Stollberg-Rilinger

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2017 aus. Der Preis ist mit 20.000,- Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 28. Oktober 2017 in Darmstadt verliehen.

Mit Barbara Stollberg-Rilinger würdigt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Historikerin, die ein neues Bild vom frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich entwickelt, sowie die maßgebliche Biographie der Kaiserin Maria Theresia vorgelegt hat, so aus der Begründung der Jury.

Zur Pressemeldung

Preisträger

Werner Kraft

Werner Kraft

Literaturwissenschaftler und Bibliothekar
Geboren 4.5.1896
Gestorben 14.6.1991
Mitglied seit 1972

Sigmund-Freud-Preis 1971
Dankrede von Werner Kraft
Urkundentext

... der durch genaues Hören und Vernehmen in Glossen und Essays unseren Sinn für Sprache und Dichtung geschärft und uns Werke großer Autoren neu und feiner aufgeschlossen hat.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Gerhard Storz
Vizepräsidenten Karl Krolow, Dolf Sternberger, Beisitzer Richard Gerlach, Ernst Kreuder, Fritz Martini, Otto Rombach, Horst Rüdiger, Hans Scholz, Wolfgang Weyrauch

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1971 Herrn

Werner Kraft

in Jerusalem als einem Liebhaber des Wortes, der durch genaues Hören und Vernehmen in Glossen und Essays unseren Sinn für Sprache und Dichtung geschärft und uns Werke großer Autoren neu und feiner aufgeschlossen hat.

Darmstadt, am 23. Oktober 1971

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident