Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2020

Ute Frevert
Sigmund-Freud-Preisträgerin 2020

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht der Historikerin Ute Frevert den mit 20.000,- Euro dotierten Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.

Ute Frevert hat nach richtungsweisenden Arbeiten zur Sozial- und Geschlechtergeschichte seit dem 18. Jahrhundert ihr Forschungsinteresse auf die Geschichte der Gefühle konzentriert und in einer Fülle von Studien gezeigt, auf welche Weise Emotionen geschichtlich geprägt sind und ihrerseits geschichtsbildende Kraft entfalten.

Der Preis wird am 31. Oktober 2020 in Darmstadt verliehen.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Hartmut von Hentig

Hartmut von Hentig

Pädagoge
Geboren 23.9.1925
Mitglied seit 1982

Sigmund-Freud-Preis 1986
Laudatio von Ernst Klett
Dankrede von Hartmut von Hentig
Urkundentext

Er tut dies in einer Sprache, die von Skepsis und Zuversicht gleichermaßen geprägt ist.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Hans-Martin Gauger, Ludwig Harig, Helmut Heißenbüttel, Beisitzer Beda Allemann, Günter Busch, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bernhard Zeller, Ernst Zinn, Ehrenpräsidenten Dolf Sternberger, Bruno Snell