Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Peter Wapnewski

Peter WapnewskiPeter Wapnewski

Mediävist
Geboren 7.9.1922
Gestorben 21.12.2012
Mitglied seit 1986

Sigmund-Freud-Preis 1996
Laudatio von Adolf Muschg
Dankrede von Peter Wapnewski
Urkundentext

... dem Meister des Stils, der ebenso das Entfernte nahebringt, wie er das scheinbar Naheliegende in erhellende Distanz rückt...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Elisabeth Borchers, Norbert Miller, Ivan Nagel, Beisitzer Iso Camartin, Eckhard Heftrich, Hans Wollschläger

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1996

Peter Wapnewski

dem Philologie, im emphatischen Sinne, Verstehen und Bewahren zugleich ist, dem Meister des Stils, der ebenso das Entfernte nahebringt, wie er das scheinbar Naheliegende in erhellende Distanz rückt - aus kundigem Respekt vor dem Eigen-Sinn jeglicher Zeit.

Darmstadt, am 12. Oktober 1996

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Elisabeth Borchers, Vizepräsidentin
Norbert Miller, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident