Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Sigmund-Freud-Preis an Barbara Stollberg-Rilinger

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2017 aus. Der Preis ist mit 20.000,- Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 28. Oktober 2017 in Darmstadt verliehen.

Mit Barbara Stollberg-Rilinger würdigt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Historikerin, die ein neues Bild vom frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich entwickelt, sowie die maßgebliche Biographie der Kaiserin Maria Theresia vorgelegt hat, so aus der Begründung der Jury.

Zur Pressemeldung

Preisträger

Bruno Snell

Bruno Snell

Altphilologe
Geboren 18.6.1896
Gestorben 31.10.1986
Mitglied seit 1949

Sigmund-Freud-Preis 1969
Dankrede von Bruno Snell
Urkundentext

Bruno Snell, für seine sprachphilosophischen und philologischen Untersuchungen, die mit der Waffe des Scharfsinns und der Akribie das Rätsel des Denkens zu lösen versuchen...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Gerhard Storz
Vizepräsidenten Karl Krolow, Dolf Sternberger, Beisitzer Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Fritz Martini, Otto Rombach, Horst Rüdiger, Hans Scholz, W. E. Süskind, Wolfgang Weyrauch

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1969

Bruno Snell

für seine sprachphilosophischen und philologischen Untersuchungen, die mit der Waffe des Scharfsinns und der Akribie das Rätsel des Denkens zu lösen versuchen und die Freiheit des Menschen verteidigen.

Darmstadt, am 18. Oktober 1969

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident