Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Hugo Friedrich

Hugo Friedrich

Romanist
Geboren 24.12.1904
Gestorben 25.2.1978
Mitglied seit 1957

Sigmund-Freud-Preis 1964
Urkundentext

... für die ungewöhnliche Vereinigung strenger Forschung und vorbildlicher Prosa vorab in seinen Büchern Montaigne und Epochen der italienischen Lyrik.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Hanns W. Eppelsheimer
Vizepräsidenten Gerhart Pohl, Dolf Sternberger, Fritz Usinger, Beisitzer Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Marie Luise Kaschnitz, Karl Krolow, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini, W. E. Süskind, Ehrenpräsidenten Kasimir Edschmid, Hermann Kasack

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa dem Romanisten der Universität Freiburg i. Br.

Hugo Friedrich

für die ungewöhnliche Vereinigung strenger Forschung und vorbildlicher Prosa vorab in seinen Büchern Montaigne und Epochen der italienischen Lyrik.

Darmstadt, den 17. Oktober 1964

Das Präsidium
Hanns W. Eppelsheimer, Präsident
Gerhart Pohl, Vizepräsident
Fritz Usinger, Vizepräsident