Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Hartmut von Hentig

Hartmut von Hentig

Pädagoge
Geboren 23.9.1925
Mitglied seit 1982

Sigmund-Freud-Preis 1986
Laudatio von Ernst Klett
Dankrede von Hartmut von Hentig
Urkundentext

Er tut dies in einer Sprache, die von Skepsis und Zuversicht gleichermaßen geprägt ist.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Hans-Martin Gauger, Ludwig Harig, Helmut Heißenbüttel, Beisitzer Beda Allemann, Günter Busch, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bernhard Zeller, Ernst Zinn, Ehrenpräsidenten Dolf Sternberger, Bruno Snell

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1986

Hartmut von Hentig

dem Wissenschaftler, Pädagogen und Schriftsteller, der in sokratischer Tradition allen Erziehern den Weg in eine neue und humane Gesellschaft weist. Er tut dies in einer Sprache, die von Skepsis und Zuversicht gleichermaßen geprägt ist.

Darmstadt, am 10. Oktober 1986

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident