Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Hans-Georg Gadamer

Hans-Georg Gadamer

Philosoph
Geboren 11.2.1900
Gestorben 3.3.2002
Mitglied seit 1950

Sigmund-Freud-Preis 1979
Laudatio von Werner Weber
Dankrede von Hans-Georg Gadamer
Urkundentext

Er macht die Erinnerungskraft der Sprache fühlbar, die allein uns in den Stand setzt, das Gegenwärtige angemessen zu verstehen.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Peter de Mendelssohn
Vizepräsidenten Dolf Sternberger, Eva Zeller, Beisitzer Karl Krolow, Horst Rüdiger, Bernhard Zeller, Ehrenpräsident Gerhard Storz

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1979

Hans-Georg Gadamer

Die Leichtigkeit seiner Sprache wird beglaubigt durch die genaue Faßlichkeit, welche die schwierigen Gegenstände in ihr gewinnen. Er macht die Erinnerungskraft der Sprache fühlbar, die allein uns in den Stand setzt, das Gegenwärtige angemessen zu verstehen.

Darmstadt, am 19. Oktober 1979

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin