Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Erik Wolf

Erik Wolf

Jurist
Geboren 13.5.1902
Gestorben 13.10.1977

Sigmund-Freud-Preis 1972
Dankrede von Erik Wolf
Urkundentext

Als Rechtsphilosoph, Rechtshistoriker und Lehrer des Kirchenrechts arbeitet er an einem Werk, in dem sich sachliche Genauigkeit mit sittlicher Überzeugungskraft verbindet.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Karl Krolow
Vizepräsidenten Dolf Sternberger, Horst Rüdiger, Wolfgang Weyrauch, Beisitzer Horst Bienek, Walter Helmut Fritz, Rudolf Hagelstange, Carl Linfert, Hans Scholz, Gerhard Storz

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1972

Erik Wolf

Als Rechtsphilosoph, Rechtshistoriker und Lehrer des Kirchenrechts arbeitet er an einem Werk, in dem sich sachliche Genauigkeit mit sittlicher Überzeugungskraft verbindet. Als Mittel dazu hat er sich eine aus der beherrschten Klarheit griechischen Rechtsdenkens herkommende Sprache geschaffen, die hervorragt.

Darmstadt, am 7. Oktober 1972

Das Präsidium
Karl Krolow, Präsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Wolfgang Weyrauch, Vizepräsident