Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Emil Staiger

Emil Staiger

Germanist
Geboren 8.2.1908
Gestorben 28.4.1987
Mitglied seit 1950

Sigmund-Freud-Preis 1966
Dankrede von Emil Staiger
Urkundentext

... für die ungewöhnliche Vereinigung strenger Forschung und meisterhafter Darstellung...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Gerhard Storz
Vizepräsidenten Rudolf Hagelstange, Karl Krolow, Dolf Sternberger, Beisitzer Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini, Otto Rombach, Horst Rüdiger, W. E. Süskind

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1966 dem Literarhistoriker

Emil Staiger

für die ungewöhnliche Vereinigung strenger Forschung und meisterhafter Darstellung in einem Lebenswerk, das uns lehrt ›zu begreifen, was uns ergreift‹.

Darmstadt, den 15. Oktober 1966

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Rudolf Hagelstange, Vizepräsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident