Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2022

Iris Därmann
Sigmund-Freud-Preisträgerin 2022

»Der theoretische Anspruch geht stets mit einer Klarheit des Ausdrucks und einer Differenziertheit des Arguments einher, die Iris Därmanns Bücher zu einem anschaulichen wie lehrreichen Beispiel aufgeklärter Wissenschaftsprosa machen.«
Aus der Jury-Begründung

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 5. November 2022 in Darmstadt verliehen.

Karten für die Preisverleihung sind circa 4 Wochen vorher über das Staatstheater Darmstadt erhältlich.

Zur Pressemitteilung

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert.

Preisträger

Arno Borst

Arno Borst

Historiker
Geboren 8.5.1925
Gestorben 24.4.2007

Sigmund-Freud-Preis 1982
Laudatio von Harald Weinrich
Dankrede von Arno Borst
Urkundentext

... mit wissenschaftlicher Strenge und erzählerischer Kraft die Lebensformen der Vergangenheit in den Ausdrucksformen der Gegenwart zur Sprache gebracht hat.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Peter de Mendelssohn
Vizepräsidenten Ludwig Harig, Herbert Heckmann, Eva Zeller, Beisitzer Beda Allemann, Geno Hartlaub, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bernhard Zeller, Ernst Zinn, Ehrenpräsidenten Dolf Sternberger, Bruno Snell, Gerhard Storz

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1982

Arno Borst

der als Historiker in seiner Beschreibung des Mittelalters mit wissenschaftlicher Strenge und erzählerischer Kraft die Lebensformen der Vergangenheit in den Ausdrucksformen der Gegenwart zur Sprache gebracht hat.

Darmstadt, am 15. Oktober 1982

Das Präsidium
Ludwig Harig, Vizepräsident
Herbert Heckmann, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin