Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Adolf Portmann

Zoologe
Geboren 27.5.1897
Gestorben 28.6.1982

Sigmund-Freud-Preis 1965
Dankrede von Adolf Portmann
Urkundentext

... für die ungewöhnliche Vereinigung strenger Forschung und vorbildlicher Prosa in Büchern, geschrieben aus der Leidenschaft, von der Größe des Lebendigen zu zeugen.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Hanns W. Eppelsheimer
Vizepräsidenten Dolf Sternberger, Gerhart Pohl, Fritz Usinger, Beisitzer Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Karl Krolow, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini, Gerhard Storz, W. E. Süskind, Ehrenpräsidenten Kasimir Edschmid, Hermann Kasack

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1965 an

Adolf Portmann

den Zoologen der Universität Basel für die ungewöhnliche Vereinigung strenger Forschung und vorbildlicher Prosa in Büchern, geschrieben aus der Leidenschaft, von der Größe des Lebendigen zu zeugen.

Darmstadt, am 9. Oktober 1965

Das Präsidium
Hanns W. Eppelsheimer, Präsident
Kasimir Edschmid, Ehrenpräsident
Gerhart Pohl, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Fritz Usinger, Vizepräsident