Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Sigmund-Freud-Preis an Barbara Stollberg-Rilinger

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2017 aus. Der Preis ist mit 20.000,- Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 28. Oktober 2017 in Darmstadt verliehen.

Mit Barbara Stollberg-Rilinger würdigt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Historikerin, die ein neues Bild vom frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich entwickelt, sowie die maßgebliche Biographie der Kaiserin Maria Theresia vorgelegt hat, so aus der Begründung der Jury.

Zur Pressemeldung

Preisträger

Kurt von Fritz

Kurt von Fritz

Altphilologe
Geboren 25.8.1900
Gestorben 16.7.1985

Sigmund-Freud-Preis 1981
Laudatio von Ernst Zinn
Dankrede von Kurt von Fritz
Urkundentext

... seine Bücher, in denen sich tiefdringende Untersuchung mit klarer Darstellung, historischer Aufhellung mit gegenwärtiger Erfahrung verbindet, in einer schlichten Sprache, die auch der nichtfachlichen Leserschaft jene Bereiche erschließt.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Peter de Mendelssohn
Vizepräsidenten Ludwig Harig, Herbert Heckmann, Eva Zeller, Beisitzer Beda Allemann, Geno Hartlaub, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bernhard Zeller, Ernst Zinn, Ehrenpräsidenten Dolf Sternberger, Bruno Snell, Gerhard Storz

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1981

Kurt von Fritz

Entdeckerfreudiges Forschen auf mehreren weit auseinanderliegenden Feldern der griechisch-römischen Altertumswissenschaft erwarb ihm früh für die Kompetenz für griechische Philosophie, Mathematik, Staatstheorie, Geschichtsschreibung und Bühnendichtung. Aus deren Beherrschung erwuchsen, in stetem Bezug auf neuzeitliche Verhältnisse, seine Bücher, in denen sich tiefdringende Untersuchung mit klarer Darstellung, historische Aufhellung mit gegenwärtiger Erfahrung verbindet, in einer schlichten Sprache, die auch der nichtfachlichen Leserschaft jene Bereiche erschließt.

Darmstadt, am 23. Oktober 1981

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Herbert Heckmann, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin