Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Karl Barth

Theologe
Geboren 10.5.1886
Gestorben 10.12.1968
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Sigmund-Freud-Preis 1968
Urkundentext

Der Energie und Reichweite seiner Schriftauslegung entsprechen Helligkeit und Kraft seiner Sprache...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Gerhard Storz
Vizepräsidenten Rudolf Hagelstange, Karl Krolow, Dolf Sternberger, Beisitzer Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Fritz Martini, Otto Rombach, Horst Rüdiger, W. E. Süskind

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1968 an

Karl Barth

den Begründer einer Theologie, die eine Erneuerung des christlichen Bewußtseins heraufführte. Der Energie und Reichweite seiner Schriftauslegung entsprechen Helligkeit und Kraft seiner Sprache, die seine Schriften zu bedeutenden Zeugnissen deutscher Prosa in unserem Jahrhundert macht.

Darmstadt, am 26. Oktober 1968

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Rudolf Hagelstange, Vizepräsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident