Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Harald Weinrich

Harald Weinrich

Romanist und Germanist
Geboren 24.9.1927
Mitglied seit 1970

Sigmund-Freud-Preis 1977
Laudatio von Gerhard Storz
Dankrede von Harald Weinrich
Urkundentext

... Sprachanalyse mit literarischer Kennerschaft von großer Reichweite...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Peter de Mendelssohn
Vizepräsidenten Karl Krolow, Horst Rüdiger, Dolf Sternberger, Beisitzer Horst Bienek, Walter Helmut Fritz, Rudolf Hagelstange, Geno Hartlaub, Gerhard Storz, Wolfgang Weyrauch

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1977

Harald Weinrich

weil er in seiner wissenschaftlichen Arbeit Sprachanalyse mit literarischer Kennerschaft von großer Reichweite, linguistische Abstraktion mit urbaner Darstellung zu verbinden gewußt hat.

Darmstadt, am 21. Oktober 1977

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident