Sigmund-Freud-Preis

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung gefördert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2017

Sigmund-Freud-Preis an Barbara Stollberg-Rilinger

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2017 aus. Der Preis ist mit 20.000,- Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 28. Oktober 2017 in Darmstadt verliehen.

Mit Barbara Stollberg-Rilinger würdigt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Historikerin, die ein neues Bild vom frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich entwickelt, sowie die maßgebliche Biographie der Kaiserin Maria Theresia vorgelegt hat, so aus der Begründung der Jury.

Zur Pressemeldung

Preisträger

Gerhard Ebeling

Theologe
Geboren 6.7.1912
Gestorben 30.9.2001

Sigmund-Freud-Preis 1987
Laudatio von Werner Weber
Dankrede von Gerhard Ebeling
Urkundentext

Gerhard Ebeling, der in methodisch strenger und von Jargon freier Redeweise zeigt, wie man einer schwierigen Sache in Lauterkeit gerecht wird.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Hans-Martin Gauger, Ludwig Harig, Helmut Heißenbüttel, Beisitzer Beda Allemann, Günter Busch, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bernhard Zeller, Ernst Zinn, Ehrenpräsident Dolf Sternberger

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 1987

Gerhard Ebeling

der in methodisch strenger und von Jargon freier Redeweise zeigt, wie man einer schwierigen Sache in Lauterkeit gerecht wird. Sein Werk steht als Beispiel für die Maxime: ›Nicht die Sprache an und für sich ist richtig, tüchtig, zierlich, sondern der Geist ist es, der sich darin verkörpert.‹

Darmstadt, am 17. Oktober 1987

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident