Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Volkmar Sander

Volkmar Sander

Germanist und Anglist
Geboren 1929

Friedrich-Gundolf-Preis 1996
Laudatio von Peter Wapnewski
Dankrede von Volkmar Sander
Urkundentext

Volkmar Sander, der ebenso kundig wie engagiert für die deutsche Literatur und die deutsche Sprache in den Vereinigten Staaten eingetreten ist...

Jurymitglieder
Kommission: François Bondy, Ruth Klüger, Norbert Miller, Lea Ritter-Santini, Jean-Marie Valentin, Peter Wapnewski

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 1996

Volkmar Sander

der ebenso kundig wie engagiert für die deutsche Literatur und die deutsche Sprache in den Vereinigten Staaten eingetreten ist ‒ als Hochschullehrer und vor allem als Direktor des Deutschen Hauses, das er selbst gegründet hat und das der New Yorker University angegliedert ist, wo er dem amerikanischen Publikum deutsche Schriftsteller vorgestellt hat und diesen Amerika.

Dresden, am 13. April 1996

Das Präsidium
Christian Meier, Präsident
Elisabeth Borchers, Vizepräsidentin
Peter Hamm, Vizepräsident
Norbert Miller, Vizepräsident