Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger 2021

Khalid Al-Maaly
Gundolf-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem arabischen Verleger Khalid Al-Maaly den mit 15.000,- Euro dotierten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland.

Khalid Al-Maaly hat sich seit drei Jahrzehnten mit unermüdlichem Engagement um die deutsch-arabischen Kulturvermittlung verdient gemacht . Sein Verlag Manschurat al-Djamal, zunächst ein kleiner Exilverlag in Köln und seit 2008 in Beirut ansässig, ist die erste Adresse für moderne und zeitgenössische deutschsprachige Literatur (Lyrik und Prosa) und Publizistik (u.a. Philosophie und Islamwissenschaft) in der arabischen Welt.

Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2021 statt. In welcher Form sie stattfinden kann, hängt von der pandemischen Entwicklung ab.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Miguel Sáenz

Miguel Sáenz

Übersetzer und Germanist
Geboren 7.8.1932
Mitglied seit 1999

Friedrich-Gundolf-Preis 2018
Laudatio von Carlos Fortea
Dankrede von Miguel Sáenz
Urkundentext

Als wirkmächtiger Übersetzer und als Fürsprecher der deutschsprachigen Literatur in spanischen Verlagen hat Miguel Sáenz entscheidend dazu beigetragen, ihr in der spanischsprachigen Welt eine Leserschaft zu gewinnen...

Jurymitglieder
Günter Blamberger, László Földenyi, Daniel Göske, Irène Heidelberger-Leonard, Claire de Oliveira, Marisa Siguan und Leszek Żyliński