Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen.

Er würdigt hervorragende Leistungen bei der Vermittlung deutscher Kultur, insbesondere der deutschen Sprache und Literatur in nicht deutschsprachigen Ländern.

Der Preis ist aktuell mit 15.000 Euro dotiert. Er wird jährlich im Rahmen der Frühjahrstagung der Akademie durch das Präsidium vergeben.

Preisträgerin 2022

Alison Lewis
Gundolf-Preisträgerin 2022

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht der australischen Germanistin Alison Lewis den mit 15.000,- Euro dotierten »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland«.

Alison Lewis ist die derzeit wohl bekannteste und forschungsstärkste Repräsentatin des Fachs Germanistik in Australien. Seit 1990 beschäftigt sich mit der Literaturgeschichte der DDR, mit den Auswirkungen der Wiedervereinigung in der deutschen Gegenwartsliteratur und vor allem mit der Aufarbeitung der DDR- und Stasivergangenheit in literaturhistorischer, sozial- und politikwissenschaftlicher Hinsicht.

Die Preisverleihung findet am 28. Mai 2022 in Freiberg im Rahmen der Akademietagung statt.

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Preisträger

Tomio Tezuka

Germanist
Geboren 29.11.1903
Gestorben 12.2.1983

Friedrich-Gundolf-Preis 1982
Laudatio von Hikaru Tsuji
Dankrede von Tomio Tezuka
Urkundentext

... den angesehenen Essayisten, den Lehrer bedeutender Schüler, den Nestor der Germanistik Japans.

Jurymitglieder
Kommission: Beda Allemann, Claude David, Eduard Goldstücker, Herman Meyer

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums