Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger 2018

Miguel Sáenz
Gundolf-Preisträger 2018

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Miguel Sáenz den mit 15.000,- Euro dotierten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland. Die Verleihung findet am 28. April 2018 im Rahmen der Frühjahrstagung in Salamanca statt.

Seine juristische Karriere gab der spätberufene Germanist für die Literaturvermittlung auf: als Experte und Fürsprecher deutschsprachiger Literatur in spanischen Verlagen und ebenso als wirkmächtiger Übersetzer. Miguel Sáenz hat bis heute ein beeindruckend großes Übersetzungswerk geschaffen von den Klassikern bis zu zeitgenössischen Autoren.

Pressemitteilung

Preisträger

Per Øhrgaard

Per Øhrgaard

Germanist, Publizist und Übersetzer
Geboren 6.2.1944
Mitglied seit 2004

Friedrich-Gundolf-Preis 2003
Laudatio von Heinrich Detering
Dankrede von Per Øhrgaard
Urkundentext

... dessen Arbeiten maßgeblich dazu beigetragen haben, deutschsprachige Literatur von der Goethezeit bis zur Gegenwart in Skandinavien wieder heimisch zu machen...

Jurymitglieder
Kommission: Heinrich Detering, Norbert Miller, Ilma Rakusa, Lea Ritter-Santini, Jean-Marie Valentin

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 2003

Per Øhrgaard

dem Literaturwissenschaftler und Kritiker, dem Übersetzer und Schriftsteller, dessen Arbeiten maßgeblich dazu beigetragen haben, deutschsprachige Literatur von der Goethezeit bis zur Gegenwart in Skandinavien wieder heimisch zu machen, ein differenziertes Verständnis für deutsche Geschichte und Kultur zu eröffnen und alte europäische Wahlverwandtschaften neu zu beleben.

Jena, am 10. Mai 2003

Das Präsidium
Klaus Reichert, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Uwe Pörksen, Vizepräsiden
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin