Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Lew Kopelew

Lew KopelewLew Kopelew

Germanist und Schriftsteller
Geboren 9.4.1912
Gestorben 18.6.1997
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Friedrich-Gundolf-Preis 1980
Laudatio von Marion Gräfin Dönhoff
Dankrede von Lew Kopelew
Urkundentext

... für seinen Mut als Mittler zwischen den Völkern im Geiste der Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

Jurymitglieder
Kommission: Beda Allemann, Claude David, Eduard Goldstücker, Herman Meyer

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland 1980

Lew Kopelew

‒ dankbar für seine Arbeit als Erforscher und Übersetzer klassischer und gegenwärtiger deutscher Literatur, für seinen Mut als Mittler zwischen den Völkern im Geiste der Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

Freiburg, am 10. Mai 1980

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Beda Allemann, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin