Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Herman Meyer

Herman Meyer

Germanist
Geboren 8.6.1911
Gestorben 15.9.1993
Mitglied seit 1957

Friedrich-Gundolf-Preis 1974
Dankrede von Herman Meyer
Urkundentext

Er hat nicht nur seit Jahrzehnten und auch in schwierigen Jahren an der Universität Amsterdam für die deutsche Literatur gewirkt...

Jurymitglieder
Kommission: Fritz Martini, Peter de Mendelssohn

Mitglieder der Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Preis für Germanistik im Ausland im Jahre 1974

Herman Meyer (Amsterdam)

Er hat nicht nur seit Jahrzehnten und auch in schwierigen Jahren an der Universität Amsterdam für die deutsche Literatur gewirkt, er hat ihr auch in zahlreichen Aufsätzen und Büchern ungemein fruchtbare neue Aspekte abgewonnen.

Darmstadt, am 11. Mai 1974

Das Präsidium
Karl Krolow, Präsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Wolfgang Weyrauch, Vizepräsident