Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Fuad Rifka

Fuad Rifka

Übersetzer und Lyriker
Geboren 28.12.1930
Gestorben 14.5.2011
Mitglied seit 2002

Friedrich-Gundolf-Preis 2001
Laudatio von Stefan Wild
Dankrede von Fuad Rifka
Urkundentext

... einen wichtigen Beitrag dazu leistete, den west-östlichen Dialog in schwieriger Zeit mit neuem Leben zu erfüllen.

Jurymitglieder
Kommission: Heinrich Detering, Norbert Miller, Ilma Rakusa, Lea Ritter-Santini, Jean-Marie Valentin

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 2001

Fuad Rifka

der, indem er deutsche Philosophie und Dichtung auf vielen Wegen und in verschiedenen Zusammenhängen in die arabische Welt vermittelt hat, einen wichtigen Beitrag dazu leistete, den west-östlichen Dialog in schwieriger Zeit mit neuem Leben zu erfüllen.

Freiburg, am 5. Mai 2001

Das Präsidium
Christian Meier, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin
Klaus Reichert, Vizepräsident